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2 (1907) Quantitative Analyse
Entstehung
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402
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Temperaturdes abzu-wägendenWassers

21

222324252627282930

402

Normaltemperaturen

15°

999-053 g

998-858652437212

997-977733479218

996-946

17'5 U

20°

999-400 g204

998-999783558323078

997825563292

999-816 g620414199

998-973739494240

997-978707

Es soll z. B. ein Mohr scher Literkolben für die Norrnaltem-peratur 15° hergestellt werden. Zu diesem Zwecke stellt man denKolben und 1 kg Messinggewicht auf die eine Wagschale und tariertdie Belastung ans. Nun entfernt man das Kilogrammstück, füllt denKolben mit Wasser von 15°, bis Gleichgewicht hergestellt ist, undmarkiert den Stand der Flüssigkeit am Kolbenhalse. Besaß aber dasWasser nicht 15°, sondern eine andere Temperatur, z. B. 25-5°, sowird das oben durch Wasser von 15° ermittelte Volum (gleich1 Mohr sehen Liter) durch ein geringeres Gewicht Wasser einge-nommen werden, entsprechend der Ausdehnung des Wassers im Glase.Nach der Tabelle nehmen unter den angegebenen Bedingungen998-095 g Wasser von 25-5° dasselbe Volum ein, wie 1000 g Wasser

Justierung (Eichung) der Maßkolben.

Man wählt einen Kolben mit langem, möglichst zylindrischemHalse, dessen Durchmesser je nach dem Inhalt eine bestimmtemaximale Größe nicht überschreiten darf. So bezeichnet die kaiserl.Normaleichungskommission in Berlin als

Höchstdurchmesser der Kolbenhalses

50 25 cem10 6 mm

Der richtig gewählte Kolben wird nun auf das sorgfältigste ge-reinigt, getrocknet und auf einer genauen Wage tariert. Zu der Taralogt man 1 /«?-Stück, zu dem Kolben die aus der Tafel (S. 399) fürdie beobachtete Temperatur des Wassers entnommene Zulage und stelltGleichgewicht her durch Eingießen von destilliertem Wasser. Dabei

beim Inhalt

2000

1000

500

250

200

100

Durchmesser

25

18

15

15

12

12