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2 (1907) Quantitative Analyse
Entstehung
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398
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TH

398

t

Dichte

t

Dichte

t

Dichte

24°

0-997321

30°

0-995672

36°

0-993711

25

7069

31

5366

37

3356

26

0-996808

32

5052

38

0-992993

27

6538

33

0-994728

39

2622

28

6258

34

4397

40

0-992244

29

0-995969

35

4058

Diese Tabelle gestattet uns nun, chemische Meßgeräte mitWasser von beliebiger Temperatur herzustellen. Nach Seite 11 ist,wenn p 0 das Gewicht eines Körpers im leeren, p dasjenige im luft-erfüllten Eaume bedeuten,

wo \ die Dichte der Luft unter den obwaltenden Umständen, s die-jenige des Körpers und s L die der Messinggewichte bei t°.

Bei t° ist aber das Volum des Maßes, wenn a den kubischenAusdehnungskoeffizienten bedeutet und die Normaltemperatur zu 15°angenommen wird,

Vt = V ls [l + a(t-16)].Das Gewicht des in dem Maße enthaltenen Wassers von t° istdemnach im lufterfüllten Räume (bei Vernachlässigung von Größenzweiter Ordnung):

p== V is[l+«(t-15)] _ a

^ \ s s 1 ,

Wollen wir also durch Abwägen von Wasser von 17'35 0 das Volumeines Liters in einem gläsernen Kolben abgrenzen, so berechnet sichdas Messinggowicht, das wir auf die Wage zu legen haben, wie folgt:Die Dichte des Wassers von 17-35° ist nach Tabelle 8. 397= 0-998737 = s, die Dichte des Messings sei zu 8-0, >. die Dichteder Luft zu 0-001214 und der kubische Ausdehnungskoeffizient desGlases zu 0-000027 angenommen, dann ergibt sich

= 0-9987 37.[l + 0-0 00027 (17-3 5 - 15)] = q. 997U ,0-001214 0-001214"T" <>998737 JH)

d. h. 997-74 g halten unter den angegebenen Umständen der Wasser-füllung eines bei 15° richtigen Kolbens das Gleichgewicht.

Da man stets weniger als lOüO g auf die Wage zu legen hat, wennman ein Litermaß justieren oder prüfen will, so empfiehlt es sich, nichtdas Gewicht p, sondern zunächst das 1000-Grammstück zu dem Kolben