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2 (1907) Quantitative Analyse
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Gummischlauches mit einer kurzen kapillar ausgezogenen Glasröhreverbunden bat, erhitzt man die Substanz mit der Flamme einesguten Teclubrenners. Das Wasser wird ausgetrieben und kondensiertsich in dem kälteren Teile der Röhre, die man der Sicherheit halbermit nassem Fließpapier umwickelt. Sobald kein Wasser mehr aus-getrieben wird, erhitzt man die Röhre etwas vor der Endkugel zumWeichwerden und zieht die Kugel ab. Das vordere Rohrstück ent-hält das Wasser und noch CO.,, welch letzteres vor dem Wägenentfernt werden muß. Man neigt zu diesem Zwecke die Röhre,nach Entfernung des vorgeschobenen Kapillarrohres, mit der Öffnungum 40° nach unten. Das schwere Kohlendioxyd fließt langsam ab.Zuerst nimmt das Gewicht des Rohres rapid ab, um nach drei-stündigem Stehen fast konstant zu werden. Der Gewichtsverlustbeträgt von nun an 0"0003 g pro Stunde. Hat der Versuch dreiStunden gedauert, so muß man zu dem Gewichte des Wassers noch3. O0003 = O0009 g hinzufügen, um das richtige Gewicht desWassers zu erhalten. Waren größere Mengen von Karbonaten vor-handen, so führt das fortgehende Kohlendioxyd Wasserdampf mit,wofür ebenfalls eine Korrektion angebracht werden muß. 1 g CO«vom mittleren Drucke (760 mm) und der mittleren Temperatur(20° C) führt jedesmal 0'0096 g Wasserdampf mit fort. Ist alsodie Menge des C0 2 bekannt, so hat man nur dessen Gewicht mit0-0096 zu multiplizieren und das Produkt der gefundenen Wasser-menge hinzuzuzählen.

Bestimmung des Siliziums.

Vgl. Stahlanalyse, Seite 332.

Bestimmung von Silizium neben Kieselsäure.

Vgl. M. Phillips, Zeitschr. f. angew. Cb. 14, (1905), S.1969. - Ch. Zentralbl. 1906, S. 282.

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