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Die Smith sehe Methode ist für alle Fälle gültig und hat denVorteil, daß das Magnesium gleich von vornherein so gut wie quan-titativ abgeschieden wird.
Lepidolithanalyse.
Der Lepidolith ist ein der Muskowitreihe angehörender iithium-und fluorhaltiger Glimmer von der Zusammensetzung:
Si 3 0 9 AL(Li,K, Na ) 2 (F,OH) 2 .
SiO„ = 40-54%; ALjO, = 19—38%; Mn = 0—5%;MgO = Ö— 0-5%; K ä O=4—11% ; Li,0 = 1 - 6%; Na,O=0—2%,;F = 1—10%; H 2 0 = 1 — 3%. In manchen Varietäten kommt nochKalzium, Eisen, Phosphorsäure und Chlor vor; in dem Lepidolith vonRozena noch geringe Mengen Cäsium und Rubidium.
Die Bestimmung von Kieselsäure, Aluminium, Eisen,Mangan, Magnesium geschieht wie bei Orthoklas angegeben, mitdem Unterschiede, daß das Mangan von Eisen und Aluminium nachSeite 112 oder 114, 2 getrennt werden muß.
Bestimmung der Alkalien. Man verfährt nach einer derbei Orthoklas angegebenen Methoden und bestimmt zunächst die SummeNaCl -\- KCl -f- Lid, hierauf das Kalium als Kaliumchloroplatinat,scheidet aus dem alkoholischen Filtrat das Platin ab oder erhitztdie Lösung nach Vertreibung des Alkohols zum Sieden und fälltdas Platin als Sulfid durch Einleiten von Schwefelwasserstoff. Dasplatinfreie Filtrat verdampft man zur Trockene und trennt dasLithium von Natrium nach Seite 46 oder 47.
Bestimmung des Fluors: Die Bestimmung ist dieselbewie bei der Fluorbestimmung im Fluorkalzium (vgl. S. 357), nursetzt man der Soda keine Kieselsäure zu, weil das Mineral bereitsgenügend enthält.
Bestimmung des Wassers geschieht nach der Methodevon Ros e-. Jannasch (vgl. S. 369).
Bestimmung von FeiToeisen in Silikaten und Gesteinen.
Das äußerst feingepulverte (nicht gebeutelte x ) Mineral oderGestein bringt man in eine Platinschalo, übergießt mit 5—10 comverdünnter Schwefelsäure (1:4) und stellt auf ein Glas- oder Platin-dreieck a (Fig. 71) das sich in dem kleinen Bleikasten C befindet.Das Bleikästchen steht in einem Paraffinbade B. Nachdem das Käst-chen 0 mit dem Deckel versehen worden ist, leitet man durch Aeinen raschen Strom von Kohlondioxydgas, wodurch nach etwa
*) Gebeutelte Substanz enthält stets Tuchfasern, welche reduzierend aufdie Permanganatlösung wirken und daher einen zu hohen Gehalt an Ferro-eisen ergeben.