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haltendem Wasser gewaschen, getrocknet, geglüht und das Sn0 2gewogen.
Bestimmung des Chlors. Das Filtrat vom Zinnhydratwird mit Salpetersäure schwach angesäuert, in der Kälte mit Silber-nitrat in geringem Überschüsse gefällt, zum Sieden erhitzt und nachdem Absitzen des Niederschlages durch einen Goochtiegel filtriert,mit salpetersäurehaltigem kalten Wasser gewaschen, bei 130° Cgetrocknet und gewogen.
Die Berechnung des Zinns und Chlors geschieht wie folgt:
Gewicht dos festen Salzes = A.
Gewicht des festen Salzes -\- Wasser = B.
Gewich der zur Analyse verwendeten Lösung = a.
Gewicht des darin gefundenen Sn0 2 = p.
Gewicht des darin gefundenen AgCl = p .
Da B ff Lösung A ff festes Salz enthalten, so enthält diezur Analyse verwendete Monge a:
B : A = a : xA.a
Diese Menge Substanz lieferte p ff Sn0 2 , entsprechend:
SnO a : Sn
Sn.p
und in Prozenten:
SnO a
A.a
Sn.
SnO„
100 : x"
100.Sn p.BSnO„ 'a. A
%Sn
In ähnlicher Weise berechnet sich das Chlor zu:
100 Ol P'.B _ 0/
AgCl • a.A ~~ /o
Viel rascher läßt sich diese Analyse auf maßanalytischemWege ausführen vgl. II. Teil, Fallungsanalyse).
In den Antimonchloriden und im Stannochlorid läßt sich dasChlor nicht wie im Stannichlorid bestimmen, weil durch Hydrolysedieser Verbindungen sehr schwor zersotzbare, unlösliche basische Chlo-ride entstehen. Man hat vorgeschlagen, die Lösung mit Weinsäurezu vorsetzen, hierauf mit Wasser zu vordünnen und dann die Fällungdes Chlors mit Silbernitrat vorzunehmen. Besser ist das folgendeVerfahren: Man fällt das Antimon durch Einleiten von Schwefel-wasserstoff als Sulfid, vertreibt den Überschuß des Schwefelwasser-