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hydrolysiert wird, so daß man ein Gemenge der Kaliumsalze(K 2 [PtCl 6 ] 4-KH[PtCl 5 OH]) erhält, glücklicherweise jedoch, beiInnehaltung gleicher Arbeitsbedingungen, fast in stets gleichem Ver-hältnisse; die Resultate bei Anwendung des Atomgewichtes Pt = 197"20fallen daher, wie unzählige Kontrollbestimmungen bewiesen haben,stets richtig aus.
H
B
Modifikationen der Chloroplatinatmethode.
Anstatt das K 2 [PtCL] zu wägen, erhitzt man den trockenenNiederschlag im Wasserstoffstrom, wobei HCl und H 3 0 entweichen,während ein Gemisch von Platin und Chlorkalium zurückbleibt.
1. Bestimmt man den entweichenden Chlorwasserstoff (= p g)und berechnet daraus unter Zugrundelegung der Gleichung:
K 2 [PtCl 6 ] -f 4 H = 4 HCl + Pt + 2 KCldas Chlorkalium:
4 HCl : 2 KCl = p : xKClX_ 2HCT P 'so wird man zu wenig KCl finden, weil wenige r HCl, alsder Gleichung entspricht, entweicht.
2. Bestimmt man das rückständige Gemisch von Platin undChlorkalium (= p g) und berechnet hieraus das Chlorkalium nachder Gleichung:
(Pt 4- 2 KCl) : 2 KCl = p : x2 KCl
x ~pt4-2Kcr p '
so erhält man ebenfalls zu niedrige Zahlen.
3. Laugt man endlich das Gemisch von Platin und Chlorka-lium mit Wasser aus und bestimmt einerseits das Gewicht des zurück-bleibenden Platins und anderseits das Gewicht des in Lösung ge-gangenen Chlorkaliums (durch Eindampfen und Wägen des Rück-standes), so ergibt die aus dem Gewichte p des gefundenen Platinsberechnete Chlorkaliummenge:
Pt : 2 KCl = p : x2 KClX = -pT- p
ebenfalls zu niedrige Resultate; dagegen liefert die Bestimmung desim wässerigen Auszuge befindlichen Chlorkaliums richtige Zahlen.
Alle diese Verfahrungsweisen geben, einerlei ob wir das Atom-gewicht des Platins = 197*2 oder 194/8 setzen, falsche Resul-tate. Da aber das Kaliumchloroplatinat immer konstante Zusammen-setzung besitzt, so lassen sich empirisch, aber nur so, durch Ausführung