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2 (1907) Quantitative Analyse
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größeren Porzellantiegel und erhitzt zuerst langsam und schließlich

stärker; man kann sogar vor dem Gebläse erhitzen, wenn erfor-derlich.

Für manche Zwecke ist esvorteilhaft, statt des GoochschenTiegels eine Glasröhre mit Asbest-filter zu benutzen. Besonders be-quem ist diese Methode, wennder Niederschlag in einem Gas-strom erhitzt werden soll.

Fig. 11.

Fig. 12.

Viel bequemer als die Goochtiegel von Porzellan mit Asbest-filter, sind die Platin-Goochtiegel mit Platinfilter nach Neu-bau er J ) wie sie von der Firma W. C. Fi eraeus 2 ) in Hanau a M.in vorzüglicher Qualität geliefert werden.

Um Niederschläge in diesen Tiegeln zu glühen, stellt mansie in einen zweiten Platintiegel, oder noch besser, man glüht sie ineinem Fx eraeus sehen elektrischen Glühofen (Fig. 12), 8 ) welchedurch Anschließen an die für Beleuchtungszwecke jetzt fast überallvorhandene Wechselstromleitung 4 ) in ca. 15 Minuten auf 1100° C erhitztwerden. Diese Ofen sind dann besonders zu empfehlen, wenn es sichdarum handelt, Niederschläge, die durch die reduzierenden Gase derGasflamme verändert werden können, wieMg 2 P 2 0 7 , Mg 2 As 2 ü 7 u. a. m.

b) Der Niederschlag wirdnaß" verbrannt,

Niederschläge, welche durch die Verbrennungsprodukte des Filterskeine dauernde Veränderung erleiden, werden naß verbrannt. Man

1 ) Z. f. anal. Ch. 1900, S. 485.

2 ) Z. f. angew. Ch. 1900, S. 745.

3 ) Vgl. F. Haußding, Ch. Ztg. 1906, S. 60.

4 ) Spannung=110 Volt. Heraeus konstruiert aber Öfen für jede be-liebige Stromspannung.