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2 (1907) Quantitative Analyse
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Man füllt das Filter bis zum obersten Eand mit der Wasch-flüssigkeit und läßt n-mal bis zum letzten Tropfen abfließen, bis nurnoch T ^ TT mg des zu entfernenden Körpers, oder besser nochweniger, zurückbleibt.

Es fließen jedesmal 9 ccm ab und 1 ccm bleibt zurück; wirhaben daher:

Es bleiben zurück nach deml ten Mal O-l.-jV^2 ten Mal 0'l.J ff . T V?3'« Mal 0"1. T V( T V) 2 <7

Entfernt nach deml ten Mal 0-1 .-fog2'- Mal 0-1. t VtV<73- Mal 0-1.A.(tW"*

lt6a Mal 0-l. T V.( T V)°-^n-maligein Auswasclien

a*» Mal O-l.^-dV) 11 - 1 ^

Wir haben also entfernt nacli n-maligem Auswaschen dieSumme der abnehmenden geometrischen Keihe, wovon das Anfangs-glied = 0-1. a

Setzen wir n

der konstante Faktor = -J^ ist.

2 =

; 4, so ist die Summe:

l

i

0-09999^

Nach viermaligem Auswaschen hätten wir 0-09999 g des ver-unreinigenden Körpers entfernt. Da nach der Annahme ursprüng-lich 0-1 g vorhanden war, so bleibt im Niederschlag zurück= 0-00001 g, also eine unwägbare Menge.

Wir würden daher erst nach viermaligem Auswaschen damitbeginnen, das nun folgende Waschwasser qualitativ auf den zu ent-fernenden Körper zu prüfen.

Häufig wird das Aus-wasclien nach viermaligemAufgießen der Waschfltissig-keit beendet sein, oft abermuß man weit häufiger,ja sogar 1020mal, aus-waschen, bis der Zweckerreicht ist. Es wird diesim nachfolgenden bei jedemeinzelneu Fall angegebenwerden.

Nun zu dem zweitenPunkte. Wie bewirkt man,daß der Niederschlag miteinem Minimum der Waschflüssigkeit gewaschen werde. Da wirnach obiger Betrachtung jeden Niederschlag mindestens viermal"waschen müssen und man dabei das Filter ganz anfüllen muß,

Treadwoll, Analytische Chemii». II. 4. Aufl. 2

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Fig. 4.