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1. Das Wägen.
Die Wage, wie sie zu analytischen Zwecken dient, ist in Fig. 1abgebildet.
Sie stellt einen zwei- und gleicharmigen Hebel dar.
Damit eine Wage brauchbar sei, muß sie richtig und e in p-findlich sein.
Fig. 1.
Sie erfüllt die erste Bedingung, wenn
1. die Wagebalken gleich lang sind,
2. der Unterstützungspunkt oberhalb des Schwerpunktes liegt,
3. der Unterstützungspunkt (Schneide) und die Aufhängungs-punkte (Schneiden) in einer Ebene liegen und die Schneiden ein-ander parallel sind.
Eine Wage ist um so empfindlicher, je größer der Ausschlagaus der Gleichgewichtslage ist, der durch ein Übergewicht, z. B.durch 1 mg erzeugt wird.
Die Empfindlichkeit läßt sich durch die kleine Formel ausdrucken:
p.l
tg a = J—,q . d
in welcher p das Übergewicht, 1 die Länge des Wagebalkens,
q das Gewicht des Balkens und d die Entfernung des Schwerpunktes
vom Unterstützungspunkt bedeuten.