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lithium geht in die Lösung, die andern Chloridebleiben (größtenteils) ungelöst.
Die alkoholische Lösung verdunste man: eshinterbleibt wesentlich nur Chlorlithium, an derFlammenfärbung und durch Prüfung im Spektralapparatezu erkennen. — Den in Alkohol unlöslichen Teilnehme man in Wasser auf, fälle Baryum mit Schwe-felsäure aus und prüfe das Filtrat auf Kalium undNatrium.
10. Thorit.
Wird von Phosphorsalz unter Hinterlassung einesKieselskelettes gelöst; das Glas ist von Eisenoxyd(und Uranoxyd) gelb gefärbt und opalisiert währenddes Erkaltens.
Man erhitzt das feingepulverte Mineral mit Salz-säure, dampft ein, befeuchtet den trockenen Rückstandmit Salzsäure und zieht mit heißem Wasser aus. DieLösung wird mit Schwefelwasserstoff gefällt und von dengefällten Sulfiden abfiltriert. Das Filtrat wird mit Am-moniak gefällt, der Niederschlag durch Decantieren mitWasser ausgewaschen (Filtrat prüfen!), dann in Salzsäuregelöst und mit Oxalsäure gefällt. Der Niederschlagwird mit kochendem Wasser wiederholt decantiert (Filtratprüfen!) und schließlich nach dem Kochen und Trocknendurch Glühen zersetzt.
Die so erhaltene Thorerde enthält noch Cer- undYttererde (und etwas Mn). Sie wird mit Schwefelsäureangerührt und nach dem Abtreiben der überschüssigenSäure als Sulfat getrocknet. Man löst nun in Eiswasserund läßt das Ganze Zimmertemperatur annehmen, wobeisich wasserhaltiges Thorsulfat ausscheidet, während dieSulfate der Cer- und Yttererde in Lösung bleiben.