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Man decantiert, filtriert und entwässert den Niederschlagdurch vorsichtiges Erhitzen. Er ist jetzt wieder in Eis-wasser löslich; aus der Lösung fällt man durch Ammo-niak Thorerdehydrat, Th(OH) 4 .
ii. Selenblei.
Decrepitiert im Glühröhr chen bisweilen, verän-dert sich aber nicht weiter. In einem beiderseits offe-nen Glasrohre erhitzt, gibt es Selen ab, das sichgrau, weiter oben rot als Sublimat ansetzt; am obernEnde des Rohres Geruch nach faulem Ilettig. Auf Kohleraucht es, zeigt den charakteristischen Geruch, schmilztnur unvollkommen und beschlägt die Kohle anfangs mitSelen (schwarz, außen rot); später bildet sich einBleioxydbeschlag. Verflüchtigt sich bei langem Blasenbis auf eine sehr geringe Menge einer schwarzen, schlacki-gen Masse, in der durch die Perle bisweilen Eisen,Kobalt oder Kupfer nachgewiesen werden kann.Mit kohlensaurem Natrium auf Kohle Hepar,dann (zuweilen) silberhaltiges Blei. (Treibt man dasBleikorn auf .Knochenascheab, so erhält manunter Umständen ein kleines Silberkorn.)
Man pulvert das Erz sehr fein und befreit es mitverdünnter Salzsäure von Kalkspath und Spath-eisenstein. Dann digeriert man mit Salpeter-säure, wodurch selenig s. Blei (PbSeO 3 ) gebildetwird. Die erhaltene Lösung wird zur Verjagung derüberschüssigen Salpetersäure verdampft und das Bleisalzmit verdünnter Schwefelsäure digeriert: es entstehtSchwefels. Blei, während die s e 1 e n i g e Säure(FPSeO 3 ) in Lösung geht. In die verdünnte Lösungleitet man schweflige Säure ein; es entstellt
Medious, quäl. Analyse. 16. u. 17. Aufl. 12