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Kurze Anleitung zur qualitativen Analyse
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aufgenommen. In der dritten Gruppe fällt die Zir-conerde, Zr(OH) 4 , aus; sie ist in Kalilauge unlöslich,in kohlens. Amnion löslich. Aus der Lösung in koh-lens. Amnion fällt sie beim Sieden wieder aus.

Löst man einen Teil dieses Niederschlags in Schwe-felsäure und fügt eine konz. Lösung von schwefeis.Kallium zu, so fällt das weiße Doppelsalz aus. Die salzs. Lösung wird durch Oxalsäure nichtgefällt, wohl aber die neutrale durch oxals. Amnion;in überschüssigem oxals. Amnion löst sich der Nieder-schlag wieder auf. Taucht man in die salzs. LösungCurcumapapier und trocknet dies dann, so färbt essich rotbraun.

9. Lithionglimmer (Lepidolith).

Gibt Kieselskelett; färbt, besonders nach demBefeuchten mit etwas Salzsäure, die Flamme purpurrot.Gibt mit konz. Schwefelsäure die Reaktion auf F 1 u 0 r(resp. Pluorsilicium, vgl. pag. 64).

Man erhitze die zu untersuchende Probe zunächst imPlatintiegel zum Schmelzen, pulvere die Schmelze und zer-lege sie durch Kochen mit konz. Salzsäure. Mandampfe dann ab, um die Kieselsäure unlöslich zumachen, nehme in Wasser und etwas Säure auf und prüfedie Lösung auf die Basen.

Lithium geht in die sechste Gruppe. Man fälledie mit kohlens. Amnion geprüfte (auch eventuell vonMagnesia befreite) Lösung mit Chlorbaryuni undfiltriere den Niederschlag ab. Es enthält nun die Lösung(neben dem überschüssigen BaCl 2 ) die Alkalimetalle alsChloride. Man dampfe ab, glühe eventuell gelinde zurVerjagung des Salmiaks und ziehe den Rückstand in einemkleinen Kölbchen mit Aetheralkohol aus. Chlor-