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so fallen Cer, Lanthan und Didym als weiße, inverdünnten Säuren unlösliche Oxalate aus; die abfiltrierteLösung wird auf den Rest der dritten Gruppe weiter ge-prüft.
Die oxals. Salze hinterlassen beim Glühen einbraunes Oxydgemenge (Ce 3 0 4 , LaO und DiO).
Von diesem Oxydgemenge digeriere man einenTeil mit konz. Schwefelsäure; die so erhaltenen Sulfatesind in Wasser mit gelber Farbe löslich; aus dieser Lö-sung fällt eine konz. Kaliumsulf atlösung ein citron-gelbes Gemenge von Doppelsalzen.
Den Rest des Oxydgemenges löse man in Salz-säure unter Zusatz von Alkohol und unter Erwärmen auf:es entstehen dabei die Chlorüre (CeCl 2 ; LaCl 2 ; DiCl) 2 .— Infolge des Didymgehaltes der Lösung zeigt dasSpektrum eines durch sie hindurchgegangenen Lichtstrah-les dunkle Absorptionsstreifen (4 zwischen denFrauenhofer'schen Linien D und F und 2 zwischen F undG). — Fügt man zu der Lösung essigs. Natrium undleitet Chlor ein oder fügt unterchlor ig s. Natriumzu, so schlägt sich hellgelbes Cerhydroxyd (Ce 3 0 7 H' ; )nieder, in Salzsäure beim Erwärmen unter Chlor ent-wicklung zu CeCl 2 löslich.
(Bezüglich der Trennung von Ce, La und Di seiauf die Lehrbücher der Chemie verwiesen.)
8. Zircon (Hyacinth).
Vor dem Lötrohr unschmelzbar, die gefärbtenStücke heller werdend; von Phosphor salz nichtgelöst.
Wird mit kohlens. Natronkali längere Zeit ge-schmolzen, dann mit Salzsäure zum Unlöslich werden derKieselsäure abgedampft und in Wasser und Salzsäure