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-Jodid löst man 0,1 g—0,2 g des Salzes in einem Kölb-chen oder Becherglase in etwas Wasser, versetzt die Lö-sung mit 4—5 cc 15- oder 25proz. Chromsäurelösungund hängt in den darüber befindlichen Luftraum einenmit dem Reagens befeuchteten Filtrierpapierstreifen 1 ).Nach einiger Zeit färbt sich das Filtrierpapier blauviolett,die Farbe geht allmählich in purpurrot über. Erneuertman nach etwa 10 Minuten das Reagenspapier, so erhältman wieder die Violettfärbung. — Bezüglich des Weiterenist Zeitschr. für analytische Chemie 52, 451 zu vergleichen.Ferrocyanivasserstoff: j In der Vorprüfung EisenperleFerricyanwasserStoff: \ und Cyangeruch (oder Nil").Durch das Verhalten zu Eisensalzen nachzuweisen und zuunterscheiden.
Der Nachweis von HJ, HBr und HCl wäre mittelstChlorwassers, resp. durch Destillation mit K 2 Cr 2 0 7 undH 2 S0 4 zu führen. Der Nachweis von Salzsäure kanndurch Behandeln des Silberniederschlags mit H 2 S0 4 geführtwerden, vgl. vorige Seite (AgCN) u. pag. 120. — Sollneben Ferro- und FerriCyanwasserstoff aufCyanwasserstoff geprüft werden, so säure mandie zu prüfende Lösung mit Salzsäure an, füge dann so-fort Calciumcarbonat zu, bis keine Kohlensäure mehrentweicht, und prüfe nun mittelst der Rhodanreaktionauf die Blausäure (vgl. pag. 74, e). Salzsäure setztsowohl Cyanwasserstoff als Ferro- und Ferricyan-wasserstoff in Freiheit, aber nur letztere beide zerlegenCarbonate; erstere wird also freie Säure bleiben.
Kleine Brom id mengen lassen sich in Kaliumferro-und Ferricyanid mit dem Aldehydreagens (vgl. pap. 167)unter Verwendung von 50proz. Chromsäure leicht nach-weisen. Vgl. Z. anal. Ch. 53, 490.
1) Das Filtrierpapier soll stärke fr ei sein.