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Schwefelwasserstoff', Die Sulfide geben sich schon inder Vorprüfung zu erkennen. — Bei Zerlegung mit HNO 3oder Königswasser erfolgt Sc h wefe 1 a bscheid ung_; Salz-säure allein bewirkt Entwicklung von Schwefelwas-serstoff, wenn sie überhaupt einwirkt. — Ueber dasVerhalten zu Nitroprussidnatrium vgl. pag. 78.
Salpetrige Säure: Beim Ansäuern der Salze Entwick-lung von roten Dämpfen. — Reaktion mit Eisen-vitriol und Schwefelsäure. — Die Salze gebenmit Jodkalium (oder Jodcadmium) und Stärke-kleister auf Zusatz von H 2 S0 4 Blaufärbung(vgl. pag. 79). — Soll neben HNO 2 auf Salpeter-säure geprüft werden, so ist die salpetrige Säure durchgenügend langes Kochen mit Salmiaklösung zu zerstören:KNO 2 + NH 4 C1 = KCl + N 2 + 2H 2 0.
Unterchlorige Säure: Mit Salzsäure: Chlor-entwicklung. Ferner charakteristisch das Verhaltenzu Blei- und Mang an salzen.
Salpetersäure: Reaktion mit N i t r o n, ferner mit Eisen-vitriol und Schwefelsäure. — Mit Jodkalium (oderJodcadmium) und Stäi kekleister geben die Sal-peter s a n r e n Salze erst auf Zusatz von Zink dieBlaufärbung. (Vgl. bei salpetriger Säure.)
Soll neben HJ und HBr auf Salpetersäure geprüftwerden, so sind diese vorher durch schwefeis. Silber oderessigs. Blei zu entfernen.
Chlorsäure: Verhalten zu Salzsäure und konzen-trierter Schwefelsäure (vgl. pag. 82). Die chlors.Salze geben beim Glühen Chloride.
Essigsäure'. Charakterisiert durch das Verhalten zuEisenchlorid und durch die Bildung von Essigäther beimErhitzen mit konz. H 2 S0 4 und Alkohol.