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Kurze Anleitung zur qualitativen Analyse
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Beim Ansäuern der Salze: SO 2 und Schwefelabschei-dung. Silbersalz schwärzt sich rasch. Unter-schwefligsaure Alkalien werden erst bei genügendem Sil-berzusatz gefällt, da das Silbersalz in unterschwefligs.Alkali löslich ist.

Zur Prüfung auf Schwefelsäure etc. zerstört mandurch HCl die unterschweflige Säure, filtriert nach ge-lindem Erwärmen ab und prüft das Filtrat.

Phosphorsäure: Charakteristisch ist noch das Verhal-ten zu Magnesiamischung und zu mo 1 ybdans.Ammonium. (A r s e n s ä u r e muß vorher sorgfältigdurch H 2 S entfernt sein! Ueber das Verhalten derKieselsäure zu molybdäns. Ammonium vgl.

pag. 66.)

Borsäure: Durch das Verhalten zu Curcumapapierund die grüne Färbung der Weingeistflammezu erkennen. (Andere Substanzen, welche ebenfalls dieFlamme grün färßen, müssen selbstverständlich fern ge-halten werden.)

Fluorwasserstoff: Aezt Glas (vgl. pag. 64).Kohlensäure: Die beim Ansäuern unter Aufbrausenentweichende geruchlose Kohlensäure ist auf ihr Ver-halten zu Baryt- oder Kalkw asser zu prüfen.

Kieselsäure: Durch das Verhalten in der Phosphor-salzperle nachzuweisen.

( Sind schon in der Vorprüfung undbei den Basen aufzufinden. Bezüg-lich des Nachweises von As 2 0 3neben As 2 0 6 und umgekehrt vgl.I pag. 52 und 54.

Arsenige Säure:Arsensäure:Chromsäure: