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Tabelle XI. Trennung der sechsten Gruppe.
A. Prüfung auf Mg, K, Na.Man prüft einen Teil mit Na 2 HP0 4 auf Mg:
Entsteht Niederschlagvon Mg(NH 4 )P0 4 , so istMg im Reste nach demVerjagen der Ammon-salze mit Ba(OH) 2 zufällen, das Filtrat (nach
Entfernung des Badurch (NH 4 ) 2 C0 3 ) ein-zudampfen und zuglühen.
Entsteht kein Nieder-schlag, so verdampftman den Rest und ver-jagt durch Glühen dieAmmonsalze.
Bleibt kein Rückstand, so sind K u. Na ab-wesend; bleibt ein Rückstand, so ist er mitWeinsäure auf Kalium, mit Kaliumantimoniatauf Natrium zu prüfen.
B. Prüfung auf NH 3In der ursprüng-lichen Substanzoder Lösung mitNatronlauge nach-zuweisen, vgl.pag. 159.
Den einen Teil prüft man nach Zusatz von essigs.Natrium mit Weinsäurelösung auf Kalium. Istdieses zugegen, so entstellt ein krystallinischerNiederschlag von saurem weins. Kalium, KHC 4 H 4 0°,direkt oder wenigstens nach einiger Zeit.
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Den zweiten Teil versetzt man zur Prüfung aufNatrium mit einer klaren, frisch bereiteten Lösung vonsaurem pyroantimons. Kalium, K 2 H 2 Sb 2 0 7 . Na-triumsalze geben damit direkt oder beim Stehen einenkrystallinischenNiederschlag von saurem pyro-antimons. Natrium, Na 2 H 2 Sb 2 0 7 . ( Die ajJLNatriam--zu prüfende Lösung darf nicht^sauer reagieren, sonst fälltflockige Antimonsäun^Man neutralisiere gegebenenFalls mit etwas Ammoniak . 1 )
Zur Prüfung geringer Rückstände auf Kaiium- undNatriumverbindungen kann auch das Verhalten der-selben in der nicht leuchtenden Flamme benutzt werdenNa erteilt gelbe, K violette Färbung. Die Na-flammeverdeckt die K-flamme; zur Erkennung der K-flamme be-nutze man ein blaues Glas oder ein Indigoprisma.(Vgl. pag. 11 und 12.)