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Kurze Anleitung zur qualitativen Analyse
Entstehung
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II. Ist in der Lösung Magnesia vorhanden, somuß diese zunächst entfernt werden. Man verdampft denRest zur Trockne, verjagt, wie oben, die Ammonsalzeund nimmt den Rückstand in Wasser und etwas Salzsäureauf. (Die Ammonsalze würden die Fällung der Magnesiabeeinträchtigen, vgl. pag. 17; der Rückstand löst sichin Wasser nicht mehr vollständig, weil die Magnesiasalzebeim Glühen zum Teil basisch werden.) Die Lösungwird in der Siedhitze mit Barytwasser gefällt. Es fälltMagnesiumhydroxyd. Mg(OH) 2 :

MgCl + Ba(OH) 2 = Mg(OH) 2 + BaCl 2 .

(Außerdem wird eventuell vorhandene H 2 SO etc.gefällt.)

Das Magnesiumhydroxyd wird abfiltriert, das Filtratmit kohlen s. A m m o n von Baryum befreit und dievon kohlens. Baryum abfiltrierte Lösung, wie bei Iangegeben, auf K und Na geprüft.

Zur Prüfung auf Ammonsalze gibt man zur ur-sprünglichen Substanz oder Lösung Natronlauge underwärmt. Es entweicht gegebenen Falls Ammoniak-gas, am Geruch und am Verhalten zu feuchtemCurcumapapier (Bräunung), sowie zu einem mitEssigsäure, befeuchteten Glasstabe zu erkennen. Esbilden sich in letzterem Falle in der Nähe des GlasstabesNebel von essigs. Amnion.