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3. Kieselsäure: gallertartig; durch die Phos-phorsalzperle zu konstatieren. Man verdampfe die Lösungsamt Niederschlag auf dem Wasserbade nach Zusatz vonüberschüssiger Salzsäure zur Trockne, um die Kieselsäureunlöslich zu machen. Den Rückstand ziehe man mit Salz-säure und Wasser aus (vgl. pag. 121) und prüfe die Flüs-sigkeit weiter. Sie kann wesentlich nur Alkalien enthalten.
4. Ferner könnten vorübergehend ausfallen Bleihy-droxyd, Aluminiumhydroxyd, Chromhydroxyd,Zinkhydroxyd, die sich aber leicht beim Ansäuern inChloride verwandeln werden.
ZWEITE GRUPPE.In das saure Filtrat von dem Niederschlage der erstenGruppe oder in die Flüssigkeit, in der Salzsäure keinenNiederschlag hervorgebracht hat, leitet man Schwefel-wasserstoff gas, bis sie deutlich darnach riechen.
Es werden gefällt:Schwarz: Blei als Bleisulfid: PbS.
QuecJcsilberoxyd als Queclcsilbersulfid:n HgS.
„ Kupfer als Kupfersulfid, CuS.
Wismut als Wismutsulfid, Bi 2 S 3 . *'Cadmium als Cadmiumsulfid, CdS.„ Arsenige Säure als Arsentrisulfid, As 2 S 3 .
„ Arsensäure als Arsentrisulfid, As 2 S 3
(mit Schwefel).Orangerot: Antimonoxyd als Antimontrisulfid, Sb 2 S' J .
Antimonsäure als Antimonpentasulfid,Sb 2 S 5 (neben Sb 2 S 3 u. S).Schwarzbraun: Zinnoxydul als Zinnsulfür, SnS.Gelb: Zinnoxyd als Zinnsulfid, SnS 2 .
Bringt H 2 S keinen Niederschlag hervor, so überzeuge
SchwarzbraunGelb: