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Kurze Anleitung zur qualitativen Analyse
Entstehung
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Substanz mit wenigen Tropfen Flußsäure auf demDeckel eines Platintiegels zu erwärmen und nach Zufügenvon etwas konz. Schwefelsäure in der Flamme zuprüfen.) Sind keine Alkalien vorhanden, so läßt sich dieMethode der Aufs chließung mit kohlens. Alkali anwenden;sind dagegen Alkalien vorhanden, so muß, zur Prüfungauf dieselben, mit F]ußsäure zerlegt werden.

c) Beabsichtigt man mit kohlens. Alkalien (ambesten mit kohlens. Natrium-Kalium) aufzuschließen, sobringt man in den Platintiegel das innige Gemenge von1 Teil fein zerriebener (gebeutelter) Substanz mit 6 Teilenkohlens. Natrium-Kalium und erhitzt über der Gebläse-lampe zum Schmelzen. Es setzt sich das Silicat mit demAlkalicarbonat in Alkalisilicat und die betreffenden Carbonate(oder wenigstens in durch Säuren zersetzbare Silicate) um:

MSiO 3 + NaKCO 3 = NaKSiO 3 + MCO 3

MSi 2 0 5 + 2NaKC0 3 - 2NaKSi0 3 + MCO 3 + CO 2u. s. w. Zerlegt man nun die Schmelze mit Salzsäure, wieoben, so hinterbleibt Kieselsäure, und es gehen die Chlorideder Metalle, neben NaCl und KCl, in Lösung.

d) Zur Zerlegung mittelst Flußs^äure übergießtman im Platintiegel die fein zerriebene Substanz mit reiner(besonders alkalifreier, womöglich aus Platinapparatenfrisch destillierter) Flußsäure, so daß beim Umrühren(mit einem Platindraht, nicht mit dem Glasstabe!) eindünner Brei entsteht, und digeriert nun (unter dem Abzüge!)längere Zeit unter sehr gelindem Erwärmen, bis sich Alleslöst. Die Silicate gehen in kieselflußsaure Salze über:

MSiO 3 + 6HF1 = MSiFl fi + 3H 2 0

MSi 2 0 B + 12HF1 = MSiFl 0 + H 2 SiFl c + 5H 2 0u. s. w. Wenn sich alles gelöst hat, setzt man konz.