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CuK 2 FeC"N G + 6H 2 S0 4 + 6H 2 0 = FeSO 4 + CuSO 4+ K 2 S0 4 + 6CO + 3(NH 4 ) 2 S0 4 .
5. Silicate.
Alle Silicate müssen zunächst auf das feinste pulve-risiert werden (vgl. pag. 111).
a) Die in Wasser löslichen oder durch Säurenzerlegbaren Silicate werden am besten durch Kochenmit konz. Salzsäure aufgeschlossen. Es entstehen dabeineben Kieselsäure die betreffenden Chloride, z. B.
MSiO 3 + 2HC1 = H 2 Si0 3 + MCI 2 .Man kocht so lange, bis völlige Zersetzung erfolgt ist, undbis man beim Umrühren mit einem Glasstabe kein Knir-schen mehr bemerkt. Man dampft dann zur Ueberführungder löslichen Kieselsäure in unlösliche amorphe Kieselsäureauf dem Wasserbade zur Staubtrockne ab (vgl. pag. 66).Der Rückstand wird zunächst mit etwas konz. Salzsäurebefeuchtet, um etwa durch Säureabspaltung entstandenebasische Chloride (von Fe, AI, Mg u. s. w.) wieder in dieneutralen Chloride überzuführen, d. h. löslich zu machen;schließlich zieht man die Chloride der Basen mit Wasserund verdünnter Salzsäure aus.
b) Die durch Säuren nicht zerlegbaren Silicatemüssen entweder durch Schmelzen mit kohlens. Alkalienoder durch Behandlung mit Flußsäure aufgeschlossen wer-den. Um zu entscheiden, welche Methode anzuwenden sei,prüft man zunächst, ob das Silicat Alkalien enthält odernicht. Man bringt zu dem Behufe am Platindraht eineKleinigkeit des Pulvers, mit Salzsäure befeuchtet, in dienicht leuchtende Flamme eines Bunsenschen Brenners undbeobachtet, ob die Flamme gefärbt erscheint. (Sichererist es, eine ganz geringe Menge der feingepulverten