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Sb 2 0 5 + 8(NH 4 ) 2 S + 5H 2 0 - 2(NH 4 ) 3 SbS 4 + 10NH 4 OHAs 2 0 6 + 8(NH 4 ) 2 S + 5H 2 0 = 2(NH 4 ) 3 AsS 4 + 10NH 4 OH-Basische Wismut- und Eisennitrate würden schwarzes,in stärkerer Säure lösliches Sulfid liefern.
Ein eventuell bleibender Rückstand wäre zuerst noch-mals aufsein Verhalten zu Salpetersäure zu prüfen; würdeer sich nicht lösen, so wäre er mit Königswasser zu be-handeln, das Gold und Platin als Chloride inLösung bringen würde:
Au + 3HC1 + HNO 3 = AuCP + NO + 2H 2 03Pt + 12HC1 + 4HN0 3 = 3PtCl 4 + 4NO + 8FP0.
8. Sulfide der schweren Metalle.
Die Sulfide der schweren Metalle besitzen gewöhn-lich Metallglanz; sie werden, wie die Metalle, mit konz.Salpetersäure behandelt, wobei die meisten als Ni-trate in Lösung gehen:
CuS + 4HNO" = Cu(NO') 2 + S + 2N0 2 + 2H 2 0.Das Verfahren ist wie bei 2; der anfangs abgeschiedeneSchwefel oxydiert sich zu Schwefelsäure. — Der unlöslicheRückstand kann liier außer den Oxyden von Sn, Sb, Asnoch enthalten PbSO 4 , BiONO 3 (bei Behandlung der Nitratemit Wasser gebildet), auch basisches Eisennitrat undHgS. Man behandelt zuerst mit gelbem Schwefel-ammonium, wobei wieder Sn, Sb und As in Lösunggehen. Einem eventuell bleibenden Rückstand entziehtman durch Salpetersäure Bi, Fe und Pb, die sichhier wieder als Sulfide finden würden, und löst dann dasSchwefelquecksilber mit Königswasser:3HgS + 6HC1 + 2HN0 3 = 3HgCl 2 + 2NO + 4H 2 0 + 3S.Hier könnten endlich noch kieselsäurehaltigeGangart, Schwerspat h u. s. w. zurückbleiben,die nach 5, resp. 1 zu untersuchen wären.