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Die Schmelze gibt an Wasser chroms. Kalium ab;der Rückstand, aus Eisenoxyd (mit etwas Chromoxyd)bestehend, wird in Salzsäure aufgenommen.
h) Kohle (auch Graphit), Schwefel sind an ihremAussehen und am Verhalten beim Erhitzen zu erkennen.
2. Lösung der Metalle und Legierungen.
Metalle und Legierungen behandelt man mitkonz. Salpetersäure in der Wärme, und zwar er-wärmt man solange, als bei neuem Zusatz von Salpeter-säure noch rote Dämpfe auftreten. Man verdampft dannauf dem Wasserbade die überschüssige Salpetersäure (welchedie Lösung der Nitrate in Wasser beeinträchtigen würde)und nimmt in Wasser und etwas HNO'' auf. Es gehendie meisten Metalle als N i t r a t e in Lösung, währendGold, Platin etc. als solche, Zinn und Antimonals Oxyde oder Hydroxyde zurückbleiben 1 ). WennZinn oder Antimon vorhanden, kann sich im Rückstandeauch Arsen als arsens. Salz finden. Ferner kann derRückstand basisches Wismut- und Eisen nit ratenthalten.
Der Rückstand wird, nach sorgfältigster Auswaschung,mit gelbem Schwefelammonium digeriert, wobeiSn, Sb und As als Sulfosalze in Lösung gehen:
Sn(OH) 4 + 3(NH 4 ) 2 S = (NH 4 ) 2 SnS :i + 4NH 4 OHSb 2 0 3 + 6(NH 4 ) 2 S + 2S+3H 2 0 =-- 2(NH 4 ) :, SbS 4 + 6NH 4 OHSb 2 0 4 + 7(NH 4 ) 2 S + S + 4H 2 0 = 2(NH 4 ) 3 SbS* + 8NH 4 OH
1) Beim Lösen der Metalle in Salpetersäure entstehenje nach der Konzentration der Säure verschiedene sauerstoft-ärmere Oxyde des Stickstoffs: hei 1,2 sp. G. bildet sichN02; hei 1,35 sp. G. vorwiegend N 2 0 3 ; bei 1,42 sp. G. NO; bei 1,1sp. G. N 2 0. (Bei noch größerer Verdünnung entsteht Ammoniak.)Salpetersäure von 1,1 sp. G. und darunter wird überhaupt nurvon den stärker positiven Metallen (z. B. Zn, Fe) angegriffen.