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K r y o 1 i t b zerlegt man durch gelindes Erwärmen mitkonz. Schwefelsäure in Platintiegel:
CaFl 2 + H 2 S0 4 = CaSO 4 + 211 KL
Die Flußsäure wird durch die Glasätzung erkannt(vgl. pag. 64); die zurückbleibenden Sulfate werden in Salz-säure gelöst oder, wenn nötig, noch mit kohlens. Natriumaufgeschlossen.
Fluorhaltige Silicate liefern hiebei S i 1 i-ciumfluorid analog der Gleichung:2CaFl 2 + SiO 2 -f 2H 2 S0 4 = SiFl 4 + 2CaS0 4 + 2H 2 0.
Leitet man die entweichenden Gase durch eine feuchteGlasröhre, so entsteht neben Kieselfluorwasser-stoff Kieselsäure:
3SiFl 4 + 3H 2 0 = 2H 2 SiFl c + H 2 Si() ; .
Die Kieselsäure gibt sich entweder direkt oder nachdem Trocknen der Röhre als weißer Ueberzug oder An-flug zu erkennen (vgl. pag. 64). ^ , ()•%
g) Chromoxyd, Chromeisenstein, Ton-erde, Eisenoxyd werden am besten durch Schmelzenmit der zehnfachen Menge sauren schwefeis. Ka-liums aufgeschlossen. Es entstehen dabei, wenn dieTemperatur nicht zuhoch gesteigertwird,die neutralen Sulfate (neben basischen Salzen):
A1 2 0 ;! -f 6KHS0 4 = A1 2 (S0 4 ) ! + 3K 2 S0 4 + 3H 2 <),welche nach dem Erkalten durch Wasser (und Salzsäure)in Lösung gebracht werden.
Chromeisenstein wird am besten so aufgeschlos-sen, daß man dieser Schmelzung mit saurem schwefeis.Kalium noch eine zweite mit chlor s. Kalium undKaliumcarbonat folgen läßt, behufs Ueberführungdes Chromoxyds in Chromsäure:
Cr 2 (S0 4 ) :! + 3K 2 C0 3 = Cr 2 0~ + 3K 2 S0 4 + 3C0 2
Cr 2 0' + 2K 2 CO :i + KCIO 3 = 2K 2 Cr0 4 + KCl + 2C0 2 .