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besprochenen Bedingungen keinen Niederschlag, da dassaure Kalium salz leicht löslich ist.
c) Gegen Chlorbaryum oder Baryumacetatverhält sich Citronensäure, resp. ihre neutralen Salze un-gefähr, wie die Weinsäure (pag. 85), doch mit dem Unter-schiede, daß der Niederschlag in der Kegel amorph bleibt.Löst man ihn in Baryumacetat (oder Essigsäure) und läßtlängere Zeit, bis zu einigen Tagen stehen, so bildetsich ein amorpher, allmählich krystallinisch werdenderNiederschlag. — Chlorcalcium und Calciumace-tat geben in neutralen Salzen zunächst keinen Nieder-schlag, bei längerem Stehen oder beim Kochen entstehtein krystallinischer Niederschlag. Gibt man aber außerüberschüssigem Chlorcalcium noch Kalilauge zu, sofällt Calciumcitrat, Ca^C'ffO 7 ) 2 , flockig aus. Diesist in Chlorammonium löslich, aber unlöslich in Kalilauge(Untersch. v. Weinsäure!). Kocht man die Lösung inChlorammonium, so scheidet es sicli krystallinisch aus undist dann in NH 4 C1 unlöslich. — Kalkwasser erzeugtzunächst, auch bis zur alkalischen Reaktion zugesetzt, keineFällung; kocht man aber die Mischung, so fällt Ca :! (C°H r, 0 7 ) 2flockig aus; in der Kälte löst es sich wieder fast voll-ständig auf.
d) Essigs. Blei fällt amorphes citronens.Blei, Pb :i (C°H r, 0 7 ) 2 . H 2 0. — Salpeters. Silber fälltaus neutralen Lösungen hockiges citronens. Silber,Ag^C'^O 7 ), in Salpetersäure und in Ainmoniak löslich.Die ammoniakalische Lösung wird bei 60" noch nicht re-duziert (Unterschied von Weinsäure !); beim Kochen schei-det sie allmählich Silber ah.
e) Konz. Schwefelsäure löst zunächst ohneFärbung; erst im Verlaufe von Stunden tritt Gelbfärbungund schwache Gasentwicklung ein. Wird diese Lösung