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Kurze Anleitung zur qualitativen Analyse
Entstehung
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e) Beim Erhitzen im Glühröhrchen geben die ChlorateSauerstoff ab und gehen in Chloride über:

2KC10 3 = 2KC1 + 30 2 .(Analog verhalten sich beim Glühen bromsaure undjodsaure Salze.)

ANHANG: ORGANISCHE SÄUREN.Essigsäure, Oxalsäure, Weinsäure, Citronensäure.

1. Essigsäure (CH 8 COOH).

a) Die essigs. Salze (Acetate, Verbindungendes Anions CH 3 COO') sind in Wasser größtenteils leicht

löslich.

b) Durch Chlorbaryu m oder essigs. Bleiwerden die essigs. Salze nicht gefüllt.

c) Salpeters. Silber gibt mit konz. Essigsäureoder mit konz. Lösungen der Salze krystallinischesessigs. Silber, AgC 2 H :, 0 2 , in viel Wasser löslich;auch in Ammoniak löslich.

d) Setzt man zu einem neutralen essigs. Salz Eisen-chlorid oder zu Essigsäure Eisenchlorid und dann Am-nion bis eben zur Neutralisation, so erhält man eine rotebis rotbraune Lösung von essigs. Eisenoxyd:

3KC 2 H 3 0 2 + FeCl 8 - 3KC1 + Fe(C 8 H 8 0 8 ) 8 .Erwärmt man diese Lösung, so scheidet sich basisch-essigs. Salz als braunroter Niederschlag ab,während die überstehende Flüssigkeit entfärbt wird:

Fe(C 2 H 3 0 2 ) 3 + 2H 2 0 = Fej ( ( $g 8 2 oa) + 2CW.

Vgl. pag. 7!

e) Essigsäure wird aus ihren Salzen beim Erwärmenmit konz. Schwefelsäure in Freiheit gesetzt. -Setzt man beim Erwärmen mit rFSO* Alkohol zu. so