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Kurze Anleitung zur qualitativen Analyse
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Körnchen Diphenylamin und dann reine k o n z.Schwefelsäure, so tritt durch Oxydation des Di-phenylamins Blauf ärbu n g ein. (NB! Salpetrige Säuregibt die gleiche Reaktion.)

g) Beim Erhitzen im Glühröhrchen geben die_Salzeder Alkalien Sauerstoff ab, indem salpetrigs. Salzeentstehen:

2KNO' = 2KN0 2 + O 2 .Die Salze der schweren Metalle dagegen geben rotbrauneDämpfe von U n t e r s a 1 p e t e r s ä u r e:

2Pb(NO :i ) 2 = 2PbO + O 2 + 4N0 2 .Die letztere Reaktion tritt auch ein, wenn Alkalinitratemit Kupfervitriol gemischt im Glühröhrchen erhitzt werden:

4KNO ;i + 2CuS0 4 = 2K 2 S0 4 + 2CuO + 4N0 2 + O 2 .Auf Kohle erhitzt verpuffen die Salpeters. Salze.

2. Chlorsäure.

a) Die chlor s. Salze (C hl o rate, Verbindungendes Chlorations CIO 3 ') sind in Wasser löslich.

b) Die Lösungen werden weder von Chlorbaryum,noch von essigs. Blei oder Salpeters. Silber gefällt.

c) Erwärmt man die Lösung eines chlorsauren Salzesmit Salzsäure, so färbt sie sich grünlich gelb, undes entweichen grüngelbe Dämpfe, ein Gemenge von Chlorund Chlortetroxyd (Unter chlor säure):

KCIO' + 6HC1 = KCl + 3C1 2 + 3H 2 0

2KC10 :! + 4HC1 = 2 KCl + C1 2 0 4 + Cl 2 + 2H 2 0.

d) Uebergießt man festes chlors. Salz mit konzentr.Schwefelsäure, so entsteht neben Uberchlors.Salz ebenfalls Chlortetroxyd:

3KC10 3 -f- 2H 2 S()' 2KIISO' + KCIO' + C1 2 0 4 + H a 0.Man operiere mit kleinen Mengen und vermeide Erwär-mung, da sonst Explosion eintreten kann.