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tritt der charakteristische Geruch des hiebei gebildetenEssigäthers auf:
C 2 H B OH + H 2 S0 4 = C 2 H 5 . HSO 4 + H 2 0C ä H 5 . HSO 4 + C 2 H 4 0 2 = C 2 H 5 . C 2 1T0 2 + H 2 S0 4 .f) Die essigs. Salze werden beim Glühen ohne Ab-scheidung von Kohle in flüchtige Produkte (z. B. Aceton)und Carbonate (beziehungsweise Oxyde oder Metalle) zerlegt.
,00011,
2 - 0xalsäure '(coon)-
a) Von den Oxalsäuren Salzen (Oxalaten,Verbindungen der Anionen C 2 0 4 " und C 2 0 4 H') sind dieder Alkalien in Wasser "loslich, die übrigen größtenteilsunlöslich. Viele lösen sich in den Alkalioxalaten unterBildung von Doppelsalzen.
b) Chlorbaryum fallt aus den Lösungen der neu-tralen Salze weißes oxals. Baryum, BaC 2 0 4 . H 2 0,in Salzsäure und Salpetersäure leicht löslich. — Chlor-calcium fällt weißes oxals. Calcium, CaC 2 0 4 . H 2 0(oder 3H 2 0), in Salzsäure und Salpetersäure löslich, inEssigsäure unlöslich.
c) Essigs. Blei fällt weißes oxals. Blei, PbC 2 0 4 ,Salpeters. Silber weißes oxals. Silber, Ag 2 C 2 0 4 ,beide in Salpetersäure, letzteres auch in Ammoniak löslich.
d) Durch konz. Schwefelsäure wird Oxalsäurein Wasser, Kohlensäure und K o h 1 e n o x y d-g a s zerlegt. Letzteres brennt angezündet mit blauer
' Flamme:
H 2 C 2 0 4 + H 2 S0 4 - (H 2 S0 4 . H 2 0) + CO 2 + CO.
e) Beim Glühen werden die Oxalate in Kohlen-oxyd und Carbonate (resp. Oxyde oder Metalle) zer-legt. Die reinen Salze zeigen dabei keine Schwärzung:
K 2 C 2 0 4 = CO + KW.