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Salpeters. Salzen konzentrierte Schwefelsäureund überschichtet mit einer konz. F e r r o s u lf atlösung,so bildet sich in der Berührungsschicht eine braun-schwarze (bei geringen Mengen rötliche) Zone.Es entsteht durch Reduktion der Salpetersäure Stick-oxyd, das sich mit Ferrosulfat zu einer leicht zer-setzbaren Verbindung vereinigt:
(x + 6)FeS0 4 + 2HN0 3 + 3H 2 S0 4 = 3Fe 2 (S0 4 ) 3 +[2NO + xFeSO 4 ] + 4H 2 0.Will man in dieser Weise auf Salpetersäure prüfen inSalzen, die mit H 2 S0 4 Niederschläge liefern, so nimmtman die Reaktion am besten in flachen Schälchen oderUhrgläsern vor, indem man in die Mischung des Salzesund der Schwefelsäure einen Krystall von FeSO 4 einträgt.Es entsteht dann um den Krystall ein braunschwarzer (bezw.rötlicher) Ring.
d) Versetzt man Salpeters. Salze mit Lösungen vonJodkalium (Jodcadmium) und Stärkekleisterund fügt verdünnte Schwefelsäure hinzu, so erfolgt zunächstkeine Reaktion (Unterschied von salpetriger Säure).Gibt man aber nun etwas Zink zu, so tritt infolge derBildung von salpetriger Säure Blaufärbung ein:
HNO 1 + Zn + H 2 S0 4 = HNO 2 + ZnSO 4 + H 2 02HN0 2 + 2HJ = 2NO + 2H 2 0 + J 2 .
e) Gibt man zur Lösung eines salpeters. Salzes einenT ropfen verdünnte Schwefelsäure und etwas N i t r o n-lösung (eine 10% ige Lösung in 5%iger Essigsäure), soentsteht sofort ein voluminöser weißer Niederschlag oderbei sehr verdünnten Lösungen flimmernde Nädelchen des-selben. (Nitro n (= Diphenyl-endanilo-dihydrotriazol) hatdie Zusammensetzung C 2Ü H 16 N 4 ; der Niederschlag ist dasNitrat C 20 H K 'N 4 . HNO 3 .)
f) Fügt man zur Lösung eines salpeters. Salzes einige
Medicus, quäl. Analyse. 16. u. IV. Aufl. O