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Kurze Anleitung zur qualitativen Analyse
Entstehung
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9. Unterchlorige Säure.

a) Die unterchlorig s. Salze (H y p o c h 1 o-r i t e, Verbindungen des Anions CIO') sind in der Regelmit Chlormetallen vermengt infolge der Darstellung durchEinwirkung von Chlor auf Hydroxyde, z. ß.

2NaOH + Cl 2 = NaCl + NaCJO + H 2 0.Mit Säuren entwickeln sie Chlor:NaCIO + 2HC1 = NaCl + Cl 2 + H 2 0NaCIO + NaCl + H 2 S0 4 = Na 2 S0 4 + Cl 2 + H 2 0.

b) Essigs. Blei gibt zuerst einen weißen Nieder-schlag (von PbCl 2 ), der bald gelb und schließlich braunwird infolge der Bildung von B 1 e i h y p e r o x y d, PbO 2 .Analog liefert Mangansulfat braunes Mangan-hyperoxydhydrat, H 2 Mn0 3 .

c) Salpeters. Silber fällt Chlorsilber; dasuntere h lorig s. Silber zerfällt nämlich in c h 1 o r s.Salz und C hl o rid:

3AgC10 = AgCIO 3 + 2AgCl.

VIERTE GRUPPE.

Säuren, welche weder von Ch lorbar yum,noch von Salpeters. Silber gefällt werden: Sal-petersäure, Chlorsäure.

1. Salpetersäure.

a) Die Salpeters. Salze (Nitrate, Verbin-dungen des Anions NO 3 ') sind in Wasser löslich (ausge-nommen einige basische Salze). In konzentrierter Salpeter-säure siricT manche, z. B. Ba(N0 3 ) 2 , sehr schwer löslich.

b) Die Lösungen der Salpeters. Salze werden wedervon Chlorbaryum, noch von essigs. Blei oderSalpeters. Silber gefällt.

c) Gibt man zu einer Lösung von Salpetersäure oder