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silber, Ag 3 FeC 6 N 6 , in Salpetersäure unlöslich, in Am-moniak und in Cyankalium löslich.
c) Eisenoxydulsalze fällen tiefblaues Ferro-f e r r i c y a n i d, Fe 3 (FeC°N 0 ) 2 (Turnbulls Blau):
2K 3 (FeC e N e ) + 3FeS0 4 = Fe 3 (FeC°N 6 ) 2 + 3K 2 S0 4 .Eisen oxydsalze bewirken keinen Niederschlag, sondernnur dunklere Färbung; wahrscheinlich entsteht löslichesF e r r i f e r r i c y a n i d. Fe(FeC 6 N 6 ):
K 3 (FeC 6 N 6 ) + FeCl 3 = Pe(FeOW) + 3KC1.
d) Schwefels. Kupfer fällt grüngelbes Kupfer-ferricyanid, Cu 3 (FeC 6 N G ) 2 .
7. Schwefelwasserstoff.
a) Die Schwefelmetalle (Sulfide, Verbin-dungen des Anions S", resp. SH') sind, mit Ausnahmeder Sulfide der Alkalimetalle und alkalischen Erden, inWasser unlöslich. Sie lösen sich größtenteils in Salzsäureoder Salpetersäure, einige sind nur in Königswasser löslich.(Vgl. Lösung und A u f s c h 1 i e & u n g, III. ) Sie gebensich beim Lösen durch Entwicklung von Schwefelwasser-st o f f (bei Anwendung von HCl) oder Abscheidung vonSchwefel (bei HNO 3 und Königswasser) zu erkennen.
b) Essigs. Blei und Salpeters. Silber brin-gen in den Lösungen des Schwefelwasserstoffs oder derSchwefelmetalle schwarze Niederschläge hervor von Scliwe-felblei, PbS, bezw. Schwefelsilber, Ag 2 S, beidein Salpetersäure beim Erwärmen löslich.
(In den Lösungen von Schwefelwasser-stoff sind Ionen nur in geringer Menge enthalten;daß trotzdem völlige Umsetzung von H a S eintritt, ergibtsich aus dem pag. 5 Gesagten; es setzt sich z. B. nach
Pb(C 2 H ! 0 2 ) 2 + H 2 S = PbS + 2C 2 H 4 0 2Schwefelwasserstoff mit Bleiacetat völlig um. Die Fällung