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Alkalien und alkalischen Erden in Wasser größtenteilsunlöslich. — Ueber die Auflösung vgl. Lösung undAufschließung, IV.
b) Mit e s s i g s. Blei geben die Ferrocyanmetalleeinen weißen Niederschlag von Ferrocyanblei,Pb 2 FeC 6 N 6 , in verdünnter Salpetersäure unlöslich.
c) Salpeters. Silber fällt weißes Ferrocyan-s i 1 b e r, in Salpetersäure und in Ammon nicht löslich,in Cyankalium löslich.
d) Eisenoxydulsalze geben weiße, an der Luitsich rasch bläuende Niederschläge und zwar gibt z. B.F e r ro c y an k a liu m einen Niederschlag von Kalium-f e r r o f e r r o c y a n i d, FeK 2 (FeC°N 6 ), wenn es selbst imUeberschuß, dagegen Ferroferrocyanid, Fe 2 (FeC°N ü ),wenn das Eisensalz im Ueberschuß ist:
K'FeCN 6 + FeS() ! FeK 2 (FeC 8 N 6 ) + K 2 S0 4
K*FeC 6 N" + 2FeS0 4 = Fe 2 (FeC s N ,! ) + 2K 2 S0 4 .
Eisen oxydsalze geben Niederschläge von intensiv blauem
F e r r i f er r o c y a n i d, Fe 4 . (FeC'NT (Berlinerblau):
3K 4 FeC 6 N e + 4FeCl 8 = Fe 4 . (FeC 6 N 6 ) 8 + 12KC1.
e) Schwefels. Kupfer liefert einen braunenNiederschlag von Ferrocyankupfer, Cu 2 FeC c N G .
6. Ferricyanwasserstoffsäure.
a) Von den Ferricyanmetallen (Ferri-Cyaniden, Verbindungen der FerricyanwasserstoffsäureH 3 (FeC 6 N 6 ), bezw. Verbindungen des komplexen AnionsFeC°N f "") sind die Verbindungen der Alkalien und alka-lischen Erden in Wasser löslich, die der schweren Metallegrößtenteils unlöslich. — Bezüglich der Auflösung vgl.Lösung und Auf Schließung, IV.
b) Salpeters. Silber fällt aus den Lösungender Ferricyanmetalle pomeranzengelbes Ferricyan-