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entsteht der Niederschlag erst bei genügendem Zusatz vonSalpeters. Silber. Auch in unterschwefligs. Natrium ist dasCyansilber löslich (Bildung des Anions AgS 2 0 :l/ ):Na 2 S 2 0 3 + AgCN = NaAgS 2 0 3 + NaCN.Beim Glühen zerfällt das Cyansilber in Silber und Cyan-gas (neben etwas Paracyansilber):
2AgCN = 2Ag + C 2 N 2 .
d) Fügt man zu einer blausäurehaltigen Lösung N a-__
tronlauge, sowie Lösungen von schwefeis. Eisen- iC voxydul und Eisen chlorid, erwärmt und fügt schließ-lich Salzsäure bis zur sauren Beaktion hinzu, so bleibt
ein blauer Niederschlag von Fe. rriferrocyan i d(Berlinerblau) ungelöst, während das erst gefällteEisenoxyduloxyd wieder in Lösung geht. — Aus schwefeis.Eisenoxydul und Natronlauge entsteht zuerst Eisenhy-droxydul :
FeSO 4 + 2NaOH = Fe(OH) 2 + Na 2 SO\welches beim Erwärmen mit Cyankaliumlösung Ferrocyan-kalium, das Kaliumsalz des komplexen Anions FeC °N c "",liefert:
Fe(OH) 2 + 6KCN = K^FeCJNi-f 2KOH.Letzteres setzt sich mit den Eisenoxydsalzen zu Berliner-blau um (vgl. pag. 76').
e) Um Blausäure, die sich aus einer Flüssigkeit ent-wickelt, nachzuweisen, bringe man auf den Boden einesUhrglases etwas gelbes Seh wefelammon'ium undetwas Ammoniak und lege dasselbe so auf das die Blau-säuredämpfe enthaltende Gefäß, daß letztere vom Am-moniak absorbiert werden. (Man kann die Prüfung auchunter Anwendung eines Fraktionskölbchens vornehmen,unter Verwendung nicht zu verdünnter Schwefelsäure (zurZerlegung des Cyanides, nnd die Dämpfe in vorgelegtemSchwefelammonium auffangen.) Erwärmt man darauf das