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f) Gibt man zur Lösung eines Jodides etwas Eisen-chloridlösung, so wird ebenfalls Jod in Freiheit ge-setzt (unter Uebergang von Fe ' ' ' in Fe ' "):
2FeCl :i + 2KJ = 2FeCl 2 + 2KC1 + J 2 .
g) Bezüglich des Nachweises des Jodwasserstoffsneben C h 1 o r-, Bro m- und Cyanw asser stoffvgl. Prüfung auf Sä u r e n.
4. Cyanwasserstoffsäure.
a) Von den Cyan metallen (Cyaniden, Ver-bindungen des Anions CN') sind die A 1 k a 1 i Verbindungenund die der alkalischen Erden in Wasser löslich(auch das Quecksilber Cyanid): die Verbindungender schweren Metalle sind in Wasser unlöslich,lösen sich aber großenteils in Cyankalium zu Doppelsalzen,Verbindungen komplexer Anionen z. B. AgC 2 N 2/ : AgCN+ KCN = KAgC 2 N 2 . Aus diesen Lösungen wird durchSäuren gewöhnlich, aber nicht immer das Cyanid desschweren Metalles wieder ausgefällt, während Cyanwasser-stoff entweicht:
KA-C 2 N 2 + I1N0 ; - AgCN + HCN + KNOlBezüglich der Auflösung der Cyanide vgl. Lösung undA u f s c h 1 i erfi u n g. IV.
b) Essigs. 151 e i bringt in den Lösungen der Cyan-metalle einen weißen Niederschlag von Cyan bl ei, Pb(CN) ,hervor, in Salpetersäure löslich.
c) S a 1 r/e t e r s. Silber fällt aus den Lösungen derBlausäure und der Cyanmetalle weißes, käsiges C y a n-silber, AgCN, in Salpetersäure unlöslich, in Ammoniakunter JJldung eines komplexen Silberammoniak-Kationsleicht löslich. Aus dieser Lösung wird es durch Salpeter-säure wieder ausgefällt (unter Bildung von AgCN undNtPNO 3 ). Da das Cyansilber in Cyankalium löslich ist,
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