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Jod- und Cyan wasserstoffsäure vgl. Prü-fung auf Säuren.
3. Jodwasserstoffsäure.
a) Die Jodmetalle oder Jodide, Verbindungendes Anions J', sind größtenteils in Wasser löslich, dieübrigen in Säuren, mit Ausnahme des SJ 1 bersalzes.Das Bleisalz ist schwer löslich in kaltem Wasser.
b) Essigs. Blei fällt aus den Lösungen der Jod-wasserstoffsäure und der Jodmetalle gelbes kristallinischesJ o d b 1 e i, PbJ 2 , in viel heißem Wasser löslich und ausder Lösung krystallinisch sich ausscheidend.
c) Salpeters. Silber fällt gelbes amorphes Jod-silber, AgJ, in Salpetersäure und in Ammoniak unlöslich,löslich in unterschwefligs. Natrium und in Cyankalium.Schwärzt sich kaum am Licht.
d) Bei Destillation mit chroms. Kalium undSchwefelsäure (vgl. p. 70) liefern die Jodide freies Jod:K 2 Cr 2 0 7 + 6KJ + 7H 2 SO* = O 2 (S0 4 ) :> + 4K 2 S0 4
+ 7H 2 () + 3J 2 .Dieses löst sich in Natronlauge unter Entfärbungzu Jodnatrium und jods. Natrium:
3J 2 + 6NaOfl = 5NaJ + NaJO :i + 3H 2 0.
e) Chlorwasser setzt aus den Jodiden J o d inFreiheit: 2NaJ -f Cl 2 == 2NaCl + J 2 .
Dieses löst sich in Schwefelkohlenstoff oder Chloroform.mit violetter Farbe; konzentrierte Lösungen sind fastschwarz, sehr verdünnte noch deutlich hellviolett. AufZusatz von mehr Chlorwasser tritt, infolge der Oxyda-tion des Jods zu J o d s ä u r e, Entfärbung ein (Bildungdes Anions JO "):
J 2 + 5C1 2 = 2JCP
JC1 6 + 3H 2 0 = HJO :i + 5HC1.