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Schuppen): die Borsäure ist mit den Wasserdämpfenflüchtig.
b) Mit Chlorbaryum und e s s i g s. Blei lie-fern die b o r s. Salze weiße Niederschläge von bors.Baryum oder Blei, in Säuren löslich.
Bors. Baryum ist in viel Wasser löslich; es werdenalso nur konz. Lösungen bors. Alkalien durch Chlorbaryumgefällt. Bors. Blei ist im Ueberschusse des Fällungsmit-tels leicht löslich.
c) Salpeters. Silber liefert mit Boraten inkonz. Lösung weiße Niederschläge von bor saure mSilber: mit neutralen Salzen: AgBO 2 . Vä^O,durch Silberoxyd zuweilen etwas gelblich; mit saurenSalzen: Ag 6 B 8 0 16 ; beide in Salpetersäure leicht löslich.Beide Niederschläge werden bei längerem Waschen, sowieleicht beim Kochen mit Wasser in sich lösende B o r-s ä u r e und braunes S i 1 b e r o x y d zersetzt; in ver-dünnten Lösungen entsteht direkt ein brauner Niederschlagvon Silberoxyd.
d) Versetzt man Borsäure mit Alkohol oderbor saure Salze mit Alkohol und konz. Schwe-felsäure und zündet nach einigem Erwärmen den Alkoholan, so erscheint die Flamme grün g e f ä r b t. Es bildensich bei diesem Vorgange Aethylester der Bor-säure z. B. (C 2 H 5 ) 3 B0 8 , die der Flamme grüne Fär-bung erteilen. Auch Borsäure allein färbt die Flammevorübergehend grün. (Gegenwart von Baryum- undKupfer salzen, sowie von chlor haltigen Verbindungenist zu vermeiden.)
e) Versetzt man Lösungen bors. Salze mit Salz-säure und taucht Curcumapapier ein, so färbt sich diesbraun; trocknet man es dann in der Wärme, so erscheintdasselbe eigentümlich rotbraun gefärbt. Bringt man