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2. Natrium Verbindungen.
a) Versetzt man eine neutrale oder alkalische Natrium-lösung mit einer Lösung von saurem pyroantimon-saurem Kalium, H 2 K 2 Sb 2 0 7 , so erhält man einenkrystallinischen Niederschlag von saurem pyro-antimon saurem Natrium, H 2 Na 2 Sb 2 0 7 (+6H 2 0)(Verbindung des Anions H 2 Sb 2 0 7 " mit 2Na ; ):
H 2 K 2 Sb 2 0 7 + 2 NaCl = H 2 Na 2 Sb 2 0 7 + 2 KCl.
Reiben der Gefäßwände mittels eines Glasstabes be-günstigt die Abscheidung des Niederschlages, der in ver-dünnten Lösungen erst allmählich sich bildet und, unterdem Mikroskop betrachtet, sich immer als krystallinischerweisen muß. Saure Natriumlösungen sind mit kohlen-saurem Kalium zu neutralisieren 1 ).
b) Platinchlorid fällt die Natriumlösungennicht; ebenso entsteht durch Wein s äure kein Nieder-schlag. — (Natriumplatinchlorid bildet gelbrote Prismen.)
c) Natriumsalze erteilen der Flamme eine inten-siv gelbe Färbung, welche die Kaliumfärbung verdeckt.Durch ein Indigoprisma oder Kobaltglas wirddie Natriumflamme verdeckt.
3. Ammoniumverbindungen.
a) Die Ammoniumsalze flüchtiger Säuren sind durchihre Flüchtigkeit charakterisiert.
b) Versetzt man die Lösung eines Ammoniumsalzesmit etwas Natronlauge, so entwickelt sich Ammoniak-gas, am Geruch, sowie an der Braunfärbung einesfeuchten Curcumapapieres zu erkennen (vgl. pag. 10!):
NH 4 C1 + NaOH = NaCl + NH 3 + H 2 0.
1) Die Lösung von saurem pyroantimons. Kalium bereitet mandurch kurzes Kochen von 1 T. des Salzes mit 200 T. Wasser,Erkaltenlassen und Filtrieren.