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Kurze Anleitung zur qualitativen Analyse
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stallinischen Niederschlag, saures weinsauresKalium HKC 4 H 4 0 6 :

HNa(C 4 H 4 0 6 ) + KNO 3 = HK(C 4 H 4 0 6 ) + NaNO 3 .

Alkalische Lösungen versetzt man hiebei mit etwasEssigsäure H(C 2 H 3 0 2 ). Auch kann man mit Weinsäurefällen, doch ist hiebei essigsaures Natrium zuzusetzen:H*C 4 HK) 8 +KN0 8 +NaC*H 8 0 2 -HK(C 4 H 4 O ß ) + NaN0 3 +

H-C 2 H 3 0 2 .

Verdünnte Kaliumlösungen geben erst bei längeremStehen den stets körnig krystallinischen Niederschlag. (Esverbindet sich das einwertige Anion C 4 H 4 0 (i H' mit K").

c) Kiesel fluor Wasserstoff säure fällt durch-scheinendes Kieselfluorkalium, K 2 SiFl 6 , anscheinendamorph (Verbindung des Anions SiPl 6 " mit 2K).

Dieses Salz ist in heißem Wasser ziemlich leicht löslich.

d) Eine Lösung von Natriumkobaltinitrit 1 )gibt in einigermaßen konzentrierten Kaliumsalzlösungensofort einen gelben krystallinischen Niederschlag von sal-petrigsaurem Kobaltoxydkali (Kalium-Kobaltini-trit) Co(N0 2 ) 3 . 3KN0 2 (Verbindung des komplexen Anions"'Co(N0 2 )° mit 3K-):

Co(N0 2 ) 3 + xNaNO 3 + 3KC1 = K 3 Co(N0 2 ) 6 +

3NaCl + (x-3)NaN0 2 .Bei verdünnten Lösungen tritt der Niederschlag all-mählich ein; ganz verdünnte Lösungen geben keine Reaktion.

e) Die Kaliumsalze färben die Flamme blau-violett. Siehe III, a, 5: Prüfung der Flammen-färbung! Betrachtet man die Kaliumflamme durch einmit Indigolösung gefülltes Prisma oder durch einblaues Glas (Kobaltglas), so erscheint sie carmoi-sinr ot.

1) Man versetze eine etwa zehnprozentige Lösung von Na-triumnitrit mit etwas Kobaltchlorür und mit Essigsäure.