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Die Impfung der Arzneikörper : nebst Rückblick auf einige meiner früheren Arbeiten
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thode einer unparteiischen Prüfung unterwerfen werden,ohne nach der Kritikaster Weise „das Unversuchte zuschelten."

Hinsichtlich der Verordnung innerer Arzneien wieder-hole ich, dass ich dieselben in praxi neben der Impfung,wo sie mir unschädlich scheinen, keineswegs vernachlässige.Eine nähere Beleuchtung der Gründe, warum ich dieselbebeschränke, ist nicht Gegenstand dieser Schrift und bedarf,wie die höchst wichtige diätetische Behandlungsweise einerumfassendem Bearbeitung.

Dass der Hausarzt mehr, als bisher geschehen ist, indie allgemeine Lebensweise eingreife, scheint mir noth-wendig. Die Untersuchung Militairprlichtiger, welche jetztkaum 50 pCt. zum Dienste tauglich befindet, spricht nichtsehr für den guten Gesundheitszustand der gegenwärtigenGeneration. Die Erziehung junger Mädchen ist jetzt be-sonders wenig geeignet, die gesunde Entwicklung des Kör-pers zu begünstigen. Manche Kämpfe habe ich schon zubestehen gehabt, um jungen heranwachsenden Mädchen nurwenige Freistunden des Tages bolmf körperlicher Entwick-lung zu verschaffen, so sein- nehmen Schulunterricht undSchularbeiten im Hause ihre Zeit in Anspruch. Sogar hatman liier in neuester Zeit angefangen, junge Mädchenzum Niederschreiben und Auswendiglernen lateinischerPflanzennomenelatur anzuhalten. Auf der andern Seitefällt man, um körperliche Bewegung nicht zu vernachläs-sigen, ebenfalls in das Extreme: man lässt junge Mädchenturnen. Will mau dem weibliehen Körper Grazie nndBiegsamkeit verleihen, so ist dies nicht der richtige Weg,vielmehr folge man dem empfehlenswerthen Vorbild, wieich es in einigen Familien gefunden habe, man lasse jun-gen Mädchen Unterricht in spanischen Tänzen ertheilen.

Wie wenig, um noch Eines hervorzuheben, von un-serer Seite der so wichtige Gebrauch der Bäder anem-pfohlen wird, zeigt der Umstand, dass in einer volkreichenStadt, wie Hannover, wenig mehr als 30 Badewannensich befinden, von denen kaum die Hälfte den grössten

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