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werden können, deren Aufsaugung, weil es eines grössernReizes auf das umgebende Gewebe bedarf, als welchen dasMittel selbst auszuüben im Stande ist, schlecht und langsamvon Statten geht. Aus diesem Grunde bediene ich micheines Vehikels oder Impfträgers, welcher jedem einzu-impfenden Arzneistoff beigemischt wird, da derselbe dieEigenschaft hat, einen localen kräftigen Kciz zu veranlassen,mit dessen Erzeugung denn der lebhafteste Resorptionspro-cess zusammenfällt. Das Vehikel, dessen ich mich ohneAusnahme bediene, obgleich man dafür manche andereSubstanzen substituiren könnte, ist entweder das Crotonöl,oder Brechweinstein, oder beide mit einander vermischt,und zwar wähle ich gewöhnlich das Unguentum tartaristibiati, welches mit einigen Tropfen Crotonöls und jenachdem mehr oder weniger festen Aggregatszustand desvon diesem Vehikel aufgenommenen Medicaments mit dererforderlichen Quantität Mandelöls versetzt wird, um demMittel die Form einer dickflüssigen Salbe, wie dasselbe, fürmich wenigstens, am leichtesten zu impfen ist, zu geben.Nachstehende Formeln enthalten die Zusammensetzung einessolchen Impfrecepts:
Rp. Rp. Rp.
ÜDgt. lart.stib. }ßExt. beilad. gr. viOl. arnygd. ^ i.MS. Z. Impfung.
Ungt. tart. stib. ^fOl. Croton. gt. vJod }i
Ol. arnygd, ^ i.MS. Z Impfung.
Ol. Croton. gt. ivHydr. mur. corros. gr. ivUng. terebinth. 3 ßOl. aniygd. gt. viii.MS. Z. Impfung.
Aus dieser Zusammensetzung geht hervor, dass, jegrösser die Fähigkeit des Constituens ist, die Resorptionin dem umgebenden Gewebe anzuregen, in desto gerin-germ Grade diese Eigenschaft für den Vehikel erforderlichist. Extractc von Belladonna, Digitalis, Aconit etc. könnenlängere Zeit, ohne den hinreichenden Reiz zur Erweckungder Resorption auszuüben, im Zellgewebe liegen, ebensodas Jod, indem es das umhüllende Gewebe durch Wasser-entziehune: leicht austrocknet und erhärtet. Beide boispiels-weise angeführte Stoffe bedürfen eines kräftiger reizenden
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