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ten Stoffe sich gründet. Ariderntheils aber wurde ich zurAnwendung dieser Heilmethode durch manche Beobach-
meln Gelegenheit hatte, überein. Es ist nämlich 4J — 6 Stunden nachdem Genuas mittel- und schwerer verdaulicher Speisen beim Erwach-senen der Act der Magenverdauung völlig beendigt, bei Kindern nach2 — 3 Stunden. Es findet sich dann von den genossenen Speisen imMagen keine Spur mehr und sind diese Stolle je nach ihren Be-standteilen oder ihrem Aggregatzustand entweder schon vom Magenaus in das Venenblut übergegangen oder der Dünndarmverdauung unterdem Einflüsse der Drüsen dieses Darms und der Bauchspeicheldrüseüberwiesen, oder es sind endlich die nicht assimilirbaren Stoffe schonim Ileum und Colon angelangt. Hier sei noch gleichzeitig erwähnt,dass ich die Gegenwart von Gülle im Magen wahrend und nach derVerdauung abgesehen von krankhaften Zustanden, nicht bemerkt habe,wohl aber bei übrigens gesunden Menschen vor dem (ienuss von Spei-sen nach mehrstündigem Hungern und, wie es mir scheint, zugleichstärkerer Bewegung des Korpers, als gewöhnlich, ein Umstund, dernicht für die Verwendbarkeit der Galle bei dem Verdauungsact spricht.Angenommen nun, dass ein Mensch täglich 2i—3 Pfund Nahrung zusich nehme, ein Quantum, von dem etwa 1 — 1t Pfund den Ausschei-dungsstoffen anzurechnen ist, so würden, falls die Regeneration aufalle Theile und Organe des Korpers gleichmassig vertheilt würde, etwa70 — 80 Tage nothig sein, um den Stolfwechsel für einen Körper von140 — 150 Pfund Gewicht auf die festern Gewebe zu übertragen undetwa ein halbes Jahr, um ihn zu vollenden. Es zeigt sich auch beidein Übergang von einer gewissen Lebensweise zu einer andern, dasserst, vom Tage des Anfangs der veränderten Diät angerechnet, nach8—10 Wochen ein erkennbarer Einlluss sich äussert. Es ist also ge-wiss für den Arzt von der grössten Wichtigkeit, die Diätetik mehr /.uwürdigen, als bis jetzt im Allgemeinen zu geschehen pflegt. Chloro-tische und Leukophleginatische habe ich oll ohne die geringste innereGabe von Eisen bei einer fortgesetzten ausschliesslichen Kost von rohenEiern, wenig warmer Kuhmilch, gehacktem Rindfleisch und sehr altemRockenbrot, nach Verlauf eines Vierteljahrs vollständig aufblühen sehen.Was die Magenverdauung betrifft, so wissen wir, dass dieselbe sichvorzugsweise mit stickstoffhaltigen Nahrungsmitteln beschäftigt, indemder durch die Magcnwande und ihre Drüsen erzeugte Magensaft die-selbe allein zu verändern, zu assimiliren vermag oder auch die Saug-gefässe des Magens manche dieser Nahrungsmittel frisch, wie sie sind,aufnehmen und in das Blut fuhren, z. B. Eiweiss, wahrend stickstoff-freie Nahrungsstoffe, kohlenwasserstoffige und fette Speisen nur durchInsalivalion verdaulich werden, ohne Speichel also im Magen ziemlichunverändert bleiben würden. Letztere müssen durch den Speichel so