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Die Impfung der Arzneikörper : nebst Rückblick auf einige meiner früheren Arbeiten
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mischen Vorgänge der Arzneimittelverdauung gegründetesSystem schaffen zu wollen, würde verfrüht sein, 15 ) dagegen

15 ) Stellen wir die ungefähren Bestsmdtheile der in der vorhergehen-den Anmerkung beispielsweise angeführten Arzneistoffe, neben dieBestandtheile des Magensaftes und des Speichels, so ist es, abgesehendavon, dass einige derselben unverändert in das Blut gelangen, bisJetzt unmöglich, die Verbindungen nachzuweisen, welche aus der Be-rührung der Verdauungsflüssigkeiten mit jenen Arzneien hervorgehen,viel weniger wie deren Wirkung sein muss. Eben so unklar sindunsere Begriffe rücksichtlich der unverändert in das Blut gelaugendenStolle; was aber diejenigen Medicamente betrifft, die unverändert imHarn wiedergefunden werden, so kann ich deren Wirksamkeit gar nichtanerkennen, da der Organismus dieselben als ihm völlig fremd auszu-scheiden scheint.

Speichel.

Organi-sche

Materie.

Hyalin.Salze.

Rhodac-kal

Schleim.

KiweissFett.

Wasser.

Beim Kuckblick auf vorstehende Tabelle muss ich mir die Kragevorlegen, wie verhalten sich die Bestandtheile jener Stolle zu einanderund wie können die verschiedenen Verbindungen, die sie imithmaasslicheingehen, auf die Krankheitsmateria und Krankheilszustande einwirken?Die Beantwortung ist mir unmöglich, es fehlt also am ersten Anhalts-punkt, wenn ich durch diese und andere Mittel vom Magen aus wirkensoll. Nur so viel weiss ich, dass die JVahrungs- und Respirations-sloffe, welche darin enthalten sind, vom Organismus gerade so aufge-nommen und verbraucht werden, wie die Bestandtheile der Speisen.

Diesem Skepticismus gegenüber konnte man anfuhren, dass z. B.gegen Syphilis der innere Gebrauch des Jods oder des Quecksilbersentschieden nutze. Ich glaube nach mannigfacher Prüfung vollkommenzu der Erwiederung berechtigt zu sein, dass ich die Wirksamkeit derfraglichen Mittel gegen diese Krankheit nicht in Abrede stelle, aber esfür unrichtig halte, dieselben dem Magen einzuverleiben. Durch die Im-pfung dieser Mittel habe ich in den letzten Jahren diese Krankheiten,

R. Beilud

Ar- Phosph.

Sacch.

11 aconit. !

Alropiit.

geat. !

Sa-

Aconitio j

Pseudo-

mir

tunh.

Solileim, '

toxin.

Mir- :

Itlt-i-

...Efweiss.

Atroph)—

ber— j

oxyd.

Wachs. |

saure ?

oxyd

Essig-

Gummi

IMlanzen-

Sal-

säure.

Kalk-

schleiin.

peter- i

Was-

salze.

Biweiss,

säure.

ser.

Chloro- ■

Stärke-

!

phyll

mehl.

I

Gummi.

Wachs.

1

Kalisalze,

R. colchici.

B. Ipecac.

Jod.

Magen-

Veratrio.

Km e tin.

satt.

Ctilciiicin.

Fett.

Orga-

Fettsäure,

Wachs.

nische

FarbesIolT.

Gummi,

Materie.

t.i-nhn.

Stärke-

Salze.

Gummi.

mehl.

Fett.

Stärke-

Gallus-

Milch-

mehl.

säure

saure.