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menden Gegenstände doch nicht eigentlich tief zu durch-schauen im Stande gewesen ist, es hätte ihm sonst als viel-
„ Längenknochen, des Hnmerus, des Femur und der Kinnladen habe ichnsie öfter beobachtet. Mikroskopisch sind sie nicht von einander ver-schieden. Zahlreiche Blutgefässe und eine halbweiche, wenig elastische„Masse, welche mit dem von Kalk befreiten Knochenknorpel innig ver-bunden ist, bilden die Bestandteile. Der Gefässreicbthuni gehört dernspongiosen Substanz der Diploe an, die übrige Masse dem mit dem„Knochen selbst organisch vereinigten Pseudoplasma. Daher die Bil-„dung der Stacheln und Zacken an der Basis der Geschwulst und die„Perforation der Tafelknochen. Die Geschwulst scheint gleichsam andiesen Nadeln zu stecken oder in eine Knochenlücke eingeklemmt zu„sein, wie Chelius und Wenzel angeben, es findet aber, zufolge der„pathologisch - anatomischen Beschaffenheit und der Entstehungsweise,„keine blos mechanische Verbindung, als wäre die Substanz nur auf die„Nadeln gespiesst, sondern ein allmäliger Übergang der Knochensubstanz„in die krankhafte Masse statt (unter Verlust der Terra ossea, Bildung„eines Chondro-Steatoma )." Dass ich über die Gewebsbeschaffenheitder Geschwulst weiter nichts sagte, geschah ans dem einfachen Grunde,weil einerseits in obigen Worten die histologische Beschaffenheit derMasse bestimmt angegeben wurde, andererseits aber, weil die Abhand-lung weniger eine histologisch-mikroskopische Beschreibung zum Zweckhatte, als vielmehr die für jeden erfahrenen Praktiker höchst in-teressante Geschichte des Verlaufs und der Behandlung der Krankheit,welche bekanntennaasseii ein Zankapfel zwischen bedeutenden Mannern,wie Louis, Wenzel, Sandifort, S i e b o 1 d , W a 11 h e r u. A.war. Die nähere Beleuchtung dieser verschiedenen Ansichten, wo-durch der Aufsatz die dein Recensenten tadelnswert!) erscheinendeAusdehnung von 18 Quartseiten erhielt, schien mir daher dem Praktiker,dem meine Schriften gewidmet sind, erwünschter als eine detaillirteBeschreibung des mikroskopischen Befunds oder einer chemischenUntersuchung der Pseudomasse, welche letztere ich auch gar nicht vor-genommen habe, weil ich, offenherzig gesagt, nichts davon versteheund Kecensent mich gewiss auch nicht darüber hätte belehren können.Wenn endlich Recensent behauptet, ich habe rucksichtlich der Ex-ploration mit der Knopfsonde mehr verkündigt, als er für möglich hält,so finde ich diese Bemerkung ganz dem Charakter seiner Recensionenangemessen. Ich wiederhole aber, dass eben die Exploration mittelstder Sonde mich bestimmte, die Operation zu unternehmen, welche ichgewiss unterlassen haben wurde, falls ich die dura Mater nicht freiund glatt gefunden hätte. Diese Exploration war ausserdem kein Kunst-stück, da es sehr leicht war, zwischen den scheibenartigen, durch