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Erg.-Bd. (1884)
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Xanthium. Zedoaria. Zincum. Zinkstaub.

Alle Theile des X. strumarium sollen Jod enthalten und soll der frischaus der Pflanze gepresste Saft gegen Skrofeln, Kropf, Flechten, Geschwülste,Krebs, die Samen und Wurzel gegen Ruhren und Blasenleiden heilsam wirken(Rosenthal's Synopsis).

Xanthin hat mit dem Xanthium nichts zu thun, denn damit bezeichneteman einen in manchen Harnsteinen, auch im Guano vorkommenden Stofi(C 5 H 4 N 4 0 2 ), welcher auch als Harnigsäure, Harnoxyd, Xanthicoxydunterschieden wurde, und welchen E. Fischer zuerst verstand in Theobrominund Coffein zu verwandeln.

Zedoaria.

Das Zedoariarhizom soll mit dem Rhizom von Zingiber Cassumunar Rox-bourgh vermischt vorkommen, was erklärlich ist, denn dieses Rhizom trägt auchden Namen Rhizoma Zedoariae luteum (oder luteae). Es hat innen einehochgelbe Farbe und ist daher leicht zu unterscheiden.

Samariter, Universal-Liqueur, Dr. Huenagel's. 200g einer klaren röthlichenFlüssigkeit aus der Geheimmittelfabrik des E. Kreplin in Lehrte. Sie bestellt a"*25g Weingeist, 16g Zucker, 161g Wasser, 1,5g Stott aus Galgant, Zittwerwurzel unaetwas rothem Fruchtsafte. Dazu wird eine Broschüre gegeben mit dem Titel: D**Buch vom Samariter. (Hager, Analyt.)

Zincum.

Den Siedepunkt des Zinks bestimmte Violle zu 930°, Recquerel zu 932 »Deville zu 942°.

Das im Handel vorkommende Zincum metallicum purissimum inbacillia ist einige Male bleihaltig angetroffen worden, welcher Umstand in deElectrolyse zu beachten ist.

Im rohen Zinkmetall fand Wittstein Magnesium und Aluminium alsVerunreinigungen (ph. Centralh. 1877 8. 159). Von Puiifal wurden in einemZink, welches einer Oberschlesischen Zinkhütte entstammte, Spuren Silber an-getroffen und zwar in einer Probe 0,001 Proc, in 3 Proben aus der Hohelohö-Hütte circa 0,002 Proc. Im Zink der Vieille Montagne und im Missouri-Zink wakein Silber aufzufinden. (Berg- u. Hüttenm. Ztg. XXXXI, S. 63).

Durch Erhitzen des gewalzten Zinks über 150 o C. verändert es seine Moie-kularstructur und geht in den krystallinischen Zustand über, es verliert an Festig-keit und schreit beim Biegen wie Zinn. Gewalztes Zink darf daher nicht über150° C erhitzt werden, wenn es für Gefässc oder sonstige Gerätschaften ver-wendet wird. (Kauscher, Ber. d. d. eh. Ges. XIV, S. 2747).

Um Zink von Arsen zu befreien, soll man nach Set.mi Zink schmelzenund ein Stück Salmiaksublimat in das Zink bis auf den Boden des Schmeiz-gefässes eintauchen. Das Arsen entweicht alsdann als Trichlorid.

Zincum pulvere um, Zinkstaub, Zinkpiilvor. Der in den Handel koinme ° e gZinkstaub ist ein graues, ausserordentlich feines, zur Farbenfabrikation verwendliaPulver, welches aus ungefähr 40 Procent Zink, 2'/ 2 Proc. Blei, 4 Proc. Cadmui ,50 Proc. Zinkoxyd, 37g Proc. kohlensaurem Zink und etwas nicht_ metalliscne^Staube besteht. In Folge seiner ausserordentlich feinen Zertheilung oxydiren sich seimetallischen Theile beim Feuchtwerden sehr schnell, indem sie dem Wasser