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Erg.-Bd. (1884)
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Vinum. Schaumweinbereitung. Viola.

Untersuchung der Rothweine von A. Gawalovski: pharm. Centralh.1879, Nr. 11. Ueber den Farbstoff der Rothweine und deren künstlicheFärbung hat Ad. Andree (Münder a/D.) eine interessante Arbeit geliefert: Archivder Pharm. 1880, 1. Hälfte S. 90 u. f.

Ueber das optische Verhalten der Weine und der gallisirten Weine vonNeubauer: Ztschr. f. anal. Ch. XVII, S. 321.

Werthvolle Mittheilungen über Extractbestimmung, das optische Verhalten,Chlorbestimmung, freie Weinsäure, Citronensäurebestimmung von Nessler undBarth finden sich in der Zeitschr. f. analyt. Chem. XXI, S. 4363.

Untersuchungen der Weine sind besprochen ph. Centralh. 1876, S. 98.

Die Veränderungen des Weines im Verlaufe langer und vieljährigerAufbewahrung bespricht Berthelot: chem. Centralbl. 1879, Nr. 22; pharm.Centralh. 1879, S. 316.

Schaumweinbereitnng, eine angeblich neue Methode, von E. Gressler (Halle)eingeführt, beruht unter Anwendung besonderer Vorrichtungen auf den Zusatzvon Natriumbicarbonat zu dem Gemisch aus Wein und Kaliumbitartrat. Auf 10Th. reinen Weinsteines genügen 4,4 Th. Natriumbicarbonat. Ph. Centralh. 1880,S. 216.

Die Bereitung von Schaumwein ist von R. Hennig in der ChemikerZtg. 1877 und pharm. Centralh. 1878 Nr. 1 in einer sehr praktischen Weisebeschrieben. Die Schaumweine bester Qualität fand er bestehend durchschnitt-lich in Proc. aus 0,6 freier Säuro, 8,5 Weingeist, 8,5 Zucker, 0,81,0 Gly-cerin, 12,5 extractiver Materie, organischen Salzen.

Weinanalyse. Ph. Centralh. 1882, Nr. 19 bis 22 liefert eine vortrefflicheArbeit des Dr. Ew. Geissler.

Weinbereitung, neue Methode. Reihlen's neues Verfahren der Wein-bereitung (D. Reichs-Patent 10945) weicht in sofern von der bisher übliche 11ab, als der Most mit sammt den Trabern 1520 Minuten gekocht wird, * 0 'durch Farbstoffe und Arome in den Most in grösster Menge tibergehen (Rund-schau f. d. Interess. der Pharm. 1882, S. 21).

WeinklÜrmittel sind Hausenblase, Eiweisspulver, Gelatine, Aprert's Pulverine,Krystallschöne, Ciaritas, Jullien's Weinklärpulver, Caolin, Tannin, Natriumsulfit(Industriebl. 1881, S. 29).

Poudre Verrier, ein in Frankreich im Handel vorkommendes Woin-Klärmittel,ist nach Neubauer's Befunde eingetrocknetes und zerriebenes Blut von Schlachtvieh.

Haarherstellungspräparate, Siggelkow's bestehen aus 1) einer Pomade-Adipis suilli 30,0; Olei Cocois 10,0; Tinct. Catechu 2,0; Bals. Peruv. 1,0; Acetiig«.10. 2) Balsam I, Gemisch aus 200g Rothwein und 10g Acet. aromatio. f) ". sl . .samll, Lösung von 2g Carbolsiiure in 100g Wasser. (Preis 30 Mk.) (Krause, Analyt-

Lebensessenz, Conuory's. Diese angeblich vom Dr. med. V. Condory er-fundene Essenz ist eine Flasche Weisswein, gemischt mit Zimmtpulver. (21 M» 1 "''(Ew. Geissler, Analyt.)

Viola.

Syrupus Violae (caeruleus). Zur Darstellung dieses Syrups giebt BEI * N13E f e) .(pharm. Centralh. 1881, S. 144) eine empfehlenswcvthe Anweisung. 1°°Sfrischen, von den Kelchen befreiten Blumenblätter der Viola odorata w&^in einem messingenen oder steinernen Mörser zerquetscht, nach und nac50g 90-proc. Weingeist versetzt, das Gemisch in einem Porcellangefass oi8 Stunden beiseite gestellt und dann ausgepresst. Der Pressrückstand wird no