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Erg.-Bd. (1884)
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1174
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Trifolium. Trimethylnminum.

zeuge, äusserlich als Umschlag auf Wunden, Geschwüren, bei Augenflecken etc.benutzt. Auch diese Blumen werden als Krebsmittel wieder obsolet werden,denn sie enthalten nichts, was auf eine anticarcinomatöse Wirkung schliessen lässt.

Petersburger Elixir des Dr. Rottmann (Depot Hanzlik's Adlerapotheke mGraz), ein weingeistiger Auszug bitterer Kräuter, besonders des Trifolium_ fibnnum,Cardobenedicten- und Tausengüldenkrauts, aromatisirt mit Pomeranzen, Anis, Zinrmt,in Summa ein Gemisch von 70g Tinctura amara, 20g Tinctura aromatica und 2 'f r0 Pj®Oleum Anisi. Aloe ist nicht darin vertreten (90g = 1,25 Mark oder 62 kr.). (»«Geissler, Analyt.)

Schweizerpillen, BRAND'sche Pillen, von W. Brand in Schaffhausen, sollenbestehen aus: Extr. Aloes, Extr. Absinthii, Extr. Trifolii, Extr. Gentianae, &*?Achilleae moschatae ana 2,0; Extr. Seiini 3,0, Rad. Gentianae pulv. q. s. M. f- P 1 "lulae 100. Mitteldosis 2 Pillen. Wegen des Aloegehaltes sind diese Pillen als Bausrmittel zu verwerfen, denn wo Disposition zu Hämorrhoidalleiden vorhanden ist, widieses Leiden herbeigeführt.

Trimethylaminum.

i Trimethylaminum (Handb. II, S. 1156). Das Verhalten dieser Base gegenMetalllösungen ist ein entschieden anderes wie das des Amnions. C. ViNCE .hat in dieser Beziehung eine grosse Reihe Experimente angestellt und verößenlicht (Chem. Centralbl. 1877, pharm. Centralh. 1877, S. 187). In Silberlösun»erzeugt es z. B. einen dunkelgrauen, im grossen Ueberschuss löslichen Nie* 16schlag. Silberchlorid ist in Trimethylamin unlöslich. Mercurosalze geben einschwarzen, Mercurisalze einen gelben, im Ueberschusse des Füllungsmittelslöslichen Niederschlag. .

C. Vincent verdankt man die Ausnutzung der Rübenschlempe auf Tnthylamin. Nach Extraction des Zuckers aus dem Rübensafte liefern die Rückst»bei der Destillation Ammoniakwasser und Methylalkohol, und Trimethylarnins»bleiben im Rückstande. Trimethylaminhydrochlorid bis auf 260° erhitzt wird \Ammoniak, Trimethylamin und Chlormethyl zerlegt. Diese Dämpfe durch »» 'säure geleitet geben an diese die alkalischen Dämpfe ab, während Chlormethy Bhindurchgeht. Chlormethyl ist für die Industrie der Anilinfarbstoffe von 'tigkeit. Bei der Erhitzung des Trimethylaminchlorids erfolgt die Zersetz»nach der Formel: 3N(CH 3 ) 3 HC1=NH 3 + 2N(CH 3 ) 3 + CH S C1. ion9 ,

Trimethylamin, correspondirende Verbindungen und andere SubstituProdukte des Amnions scheinen nach H. Karsten's Untersuchungen unfahrungen die Wirkungen des giftigen Schattens vieler Tropengewächse zu beding ^

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Besonders gefurchtet ist der Manschanillbaum, Hippomane ManzamUa>auch einige andere Euphorbiaceen, Anacardiaceen und Artocarpeen, welchen r Lnsich zu nähern möglicht gemieden wird, denn das Verweilen in dem ocj'dieser Bäume hat schmerzhafte Entzündungen, bei reizbaren Personen selbsTod zur Folge.

CH. Teei-IER, ein Französischer Ingenieur, hat 1878 das Trimethyiam» ,Grossen aus der Rübenschlempe dargestellt, zur Fabrikation des Eises einge^ ^In geeigneten Apparaten wurden z. B. 1000 kg Eis für einen Preis von 1 i ( >0~~~ ft ishergestellt. Jedenfalls eignet sich Trimethylamin zur Kälteerzeugung bess

Ammoniak. -.larninl

In 11 Chorea-Fällen wendete Pürkhauer Trimethylamin (tropy oft

doch in allen Fällen ohne nennenswerten Erfolg, er musste es sog

an

wegen störender Nebenwirkungen aussetzen.