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Erg.-Bd. (1884)
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1173
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Tragacantha. Trifolium.

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Tragacantha.

Zur Erkennung des Tragants guter Qualitiät schlägt E. Masin (Dorpat)die Bestimmung des Lösungs- resp. Quellungsvermögens vor. Es findet sich seinVerfahren im Archiv der Pharm. 1880, 2. Hälfte, S. 4148 näher besprochen.

Wesentlich ist die Prüfung des gepulverten Tragants, denn dieses kannmit fremden Stoffen überladen und verfälscht sein. Die im Handbuche IL S. 1151angegebenen Verfahrungsweisen dürften zur Erkennung der reinen Waare genügen,wenn das Tragantpulver noch folgendes Verhalten zeigt. 1. Zweig desselbenmit 5 g destillirtem Wasser gemischt müssen im Verlaufe einer Stunde einen starrenTeig bilden, welcher beim Drücken den Fingern nur wenig anklebt. 2. Circa0,1g mit destillirtem Wasser und dann mit kalischer Kupferlösung gemischt,darf bis zum Aufkochen erhitzt nicht reducirend wirken, die blaue Farbe mussunverändert bleiben.

Die Asche besteht meist aus Kalkerde und muss weiss sein. Die Menge der-selben beträgt gewöhnlich 2,42,8 Proc. und dürfte über 4 Proc. selten hinaus-gehen. Das höchste Aschenquantum ist (wie 1. c. angegeben) 5 Proc. SchlechteWaare hält oft 68 Proc.

Der Feuchtigkeitsgehalt darf 12,5 Proc. nicht übersteigen. Das8pec. Gew. eines guten Tragants bewegt sich zwischen 1,4601,470.

Derbe Pillenmassen, plastische Massen, erlangt man aus der Mischungvon 6,0 Tragantpulver, 2,0 Altheepulver, 4,6 Glycerin und 2,3 Wasser oderaus 6,0 Tragantpulver, 2,0 Altheepulver, 5,0 Glycerin und 2,5 Wasser.

Astragalus crotolaria Gray in Californien, und Astragalus mollissimusTorr, in Texas werden als Pflanzen bezeichnet, welche für Pferdegiftig sind. __________

Sprengkohle, 100g Arabisches Gummi in 240g Wasser gelöst werden'ersetzt mit 20g Storax in 60g Weingeist und 20g Benzoe in 30g Wein-geist (90-proc.) gelöst. Dann werden noch 40g Tragantpulver mit 640g"eissein Wasser angerührt und zuletzt 240280g feines Holzkohlen-Pulver hinzugemischt. Näheres pharm. Centralbl. 1880, S. 382.

Jnnonia, Seife der Juno, ist ein bei Digestionswärme erzeugtes Geraisch aus100j>; feinstem Tragantpulver, 50g Talkstein, 200g Rosenwasscr, 500g Glycerin, aro-ü-itisirt mit einem Gemisch aus 15 g Tinctura Benzoes und 5 Tropfen Oleum Naphae.

Trifolium.

Folia Trifolii fibrini (Handb. II, S. 1153). Der wässrige Aufguss des^iebmklees gelatinirt mitunter, besonders wenn er mit Zucker oder einem^yrupus versetzt ist. Jedenfalls ist in den Blättern ein Pectinstoff vertreten,«Jessen Lösung mit Zucker gelatinirt. Der Krankenwärter ist zu unterrichten,^e Mixtur im Falle des Gelatinirens durch Einstellen der Flasche in Wasserl 'nd Erhitzen des Wassers wiederum flüssig zu machen.

Trifolium pratense Linn., rother Wiesenklee, den Papilionaceae-Trifolieae"«gehörend.

Flores Trifolii pratensis, Klcebliithen, waren vor Zeiten officinell und sind inEuerer Zeit in England als Krebsmittel empfohlen worden. _ Die Blüthen schmeckensti sslich. Sie werden gegen chronischen Husten, Schleimflüsse der Harnwerk-

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