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Erg.-Bd. (1884)
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1153
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Taxus. Terebinthina.

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auf einem Spaziergange wenige Blätter der Taxus baccata genossen hatte unddarauf im Verlaufe von kaum zwei Stunden starb. Schwacher Puls, Gesichts-klasse, Bewusstlosigkeit, Pupillenverengung, Abnahme der Eespiration und Herz-tätigkeit waren vorwiegende Symptome der Vergiftung. Erbrechen und Reiz-ung des Darmtractus traten nicht ein. Redwood erwähnt eines Falles (Pharm.J ourn. and Trans. Vol. 8, Nr. 385, S. 361), in welchem eine Frau 200 g trockeneBlätter im Aufguss nach und nach ohne Erfolg (als Abortivum) nahm, aberDach dem Gebrauch frischer Blätter erkrankte und starb. Das Herz war schlaff,enthielt keine Coagula und nur wenig Blut. In dem von Whitehkad Reihbeschriebenen Vergiftungsfalle (Brit. med. Journ. 1877 Nr. 876, S. 442) durchlaxus sind Erbrechen und Pupilleuerweiterung beobachtet worden. Nach An-wendung von Magenpumpe, Senfteig, Wärmflaschen, Ammoniak, Branntwein stelltesich Durst ein und nach Genuss von Milch erfolgte neues Erbrechen und end-llc h Genesung.

In Folge Genusses von Taxusbeeren sind wiederholt tödtlich endende Ver-giftungen vorgekommen.

Terebinthina.

Strassburger Terpentin entstammt der Pinus picea Linn. fAbiesPectinafa DC.) und wird besonders in den Vogesen gesammelt, wo er aus der"»de des Baumes in uadelkopf- bis bohnengrossen Massen hervortritt. Er istv °n der Consistenz des Honigs oder eines Syrups, bernsteingelb, von balsamischemI , r °nenähnlichem Gerüche und scharfem bitterlichem Geschmacke. Er löst siche 'cht in 90-proc. Weingeist, welche Lösung sauer reagirt. Mit 1 / 1C seines Ge-seiltes Magnesia gemischt wird er in wenigen Stunden fest, in 24 StundenfÖcklig (entgegen den Angaben von Guiboukt und DouvAvi/r, nach welchenleser Terpentin mit Magnesia keine fest werdende Mischung giebt).

Von Postans wird der Russische Terpentin (Tereb. Kossica) als vor-p gsweisc, wirksam angepriesen und soll man ihn in folgender Mischung geben:P- Terebinthinae Rossicae 8,0; Mucilaginis Tragaeanthae 16,0; Pulveris Amyg-alarum compositi 16,0; Aquae chloroformiatae 190,0. M. f. emulsio.

p Terebinthina communis (Handb. H, S. 1117). Armstrong fand darin 0,52r °e. einer dem Paraffin ähnlichen Substanz.

, Terebinthina laririna. Handb. II, S. 1118. Lärchenterpentin ist in Stein-

Wenbenzol klar, in Petrolbenzin mehr oder weniger trübe und auch in Petrol-

ier löslich. Die Benzol-Lösung wird auf Zusatz eines doppelten Vol. Petrol-

lers entweder unbedeutend oder gar nicht getrübt. In der weingeistigen Lösung

ei Coniferenharze entsteht durch Bleiacetat ein Niederschlag, welcher beim

^°enen nicht in vollständige Lösung übergeht. Durch Natriumcarbonatlöaung

r den di e Coniferenharze gelöst und aus dieser Lösung durch Essigsäure wieder

ockig abgeschieden (HlBSOHSOHN). Die Lösung in Natriumcarbonatlösung ist

mev eme , m voiik ()lnmene 0 der nur eine theilweise, so dass sie häufig eine

nilchige p orm annimmt (HäGEB).

f Petrolftther löst vom Colophon nur circa 90 Proc, von den anderen Coni-er enharzen 4055 Proc. (Hibschsohn).

Pistacia Terebinthus Linn., Terpentinpistacie, ein im südlichen Europa^sonders auf der Insel Chios im Aegäischen Meere) und nördlichen Afrika'»heimischer Baum, der Familie der Anacardiaceen (den sumachartigen Ge-wachsen) angehörend.

ii.

*8«r, Pharm. Praxis. Suppl.

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