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Erg.-Bd. (1884)
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1152
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Tanacetum, Taraxacum. Taxus.

in den entsprechenden Alkohol (C 10 H, s O) über. Letzterer, bei 20323siedend, befindet sich aber auch schon ursprünglich in dein Oele, und zwaietwa 26 Proc. Ferener fand sie hin dem Oele etwa 1 Proc. eines KohlcnwasseiStoffes (Terpen, C 10 H 16 ) bei 155 160° siedend. Der Laurineen - Kampbe>>welchen man aus dem Oele durch oxydirende Einflüsse erhält, entsteht ausvorerwähnten Alkohol (pharm. Centralh. 1878, S. 237). , .j

In l?etroff der Wirkung hat das ätherische Uainfarnöl Aehnlichkeit Didem Rosmarieöl. Starke Gaben bewirkten Convulsioncn, toxische Contractu!»der Flectoren, Gesichtsblässe, Schaum vor dem Munde, Erbrechen. Es ist a ,das Oel mit Vorsicht zu dispensiren. In Gaben zu 1520 g wirkt es selbst tödteni-

Das Tanacetylhydrür (den oben erwähnten Aldehyd) prüfte PüTZ Eauf die Wirkung bei warmblütigen Thieren und beobachtete er Lähmungmit vorhergehenden Krampfanfällen, rauschähnlichen Zustand, beschleunigHerzaction und Temperaturabnahme bei unverändertem Blutdruck (Centr. »med. Wiss. 1879, S. 567).

starb

Kräuteriiieuniatisnuisliqueur des Kaufmann Schreiber (Cüthen) ist o« 1 " : v.,

erba Tanaceti 10 Th., Radix Angelicae. ü« ,Absinth« äna 2 Th. (Radix Hellebori nigri?) und 100 Th. Weingeist (Hager, Ana'i^

'ntlul \ u t

weingeistige Tinctur aus Flores und Herba

Früher fand man darin nur eino Tinctur aus Herba Tanaceti und Absint»«." jjGeissler, Analyt.). Nach einer anderen Mittheilung ist der. Liqueur nur eine A'y flr .aus Tanacetum. Diese Analysen ergeben eine verschiedene Darstellung und oßn ^ ßdacht eines Gehaltes an narkotischen Stoffen. Das Material war zu gering, U1BGegenwart des Helleboretns mit Sicherheit nachzuweisen (Hager).

Taraxacum.

i vrlen el1Extractnm et Mellago Taraxaci. In diesen Präparaten sind in versciueu

Mengen Milchsäure und Lactate angetroffen worden, ohne dass diese --^8**? 0)

in der Pflanze praeexistiren. Sie müssen also aus einer Gährung reS pg ä i)-

welche während der Extraction, dem Absetzenlassen und Eindampfen des . gt

zensaftes oder der wässrigen Auszüge ihrem Verlauf hat. Dieser Uinsta» ,

schon vor einigen Jahren von Ludwig (Jena) erkannt worden. 0. L |,|,;v g^e

dagegen in dem in Weingeist unlöslichen Antheile neben Peptonsubstan*

einer der Chinasäure sehr ähnlichen Säure vor.

A»'Leontodina. Leontodin nennt Kromateb den in Wasser unlöshc ^theil des Milchsaftes des Löwenzahnes. Es ist also ein Resinold, welches V

gegen Acholie (Gallenmangel) empfahl. (Vergl. auch llandb. II, S.

1109.)

Taxus.

Was9 er

Von AMATO und Cappabelli wurde in Taxus ein flüchtiges, lU t ; c kstofl'wenig lösliches, nach Schimmel riechendes Alkaloid und eine farblose - % f

freie krystallinische Substanz, Milossin, aufgefunden. (Gazz. Chi©-S. 349 u. f.) Das Tannat jenes Alkalolds ist krystallisirbar. r ,iiarl |,(> "

Taxin zu isoliren, schüttelte Dbagendobff die ammoniakalisch g r0 tbeAuszüge durch Benzol und Chloroform ans. Characteristisch sim |j e fem)Farbenreactlon mit conc. Schwefelsäure (welche aber auch andere h '' '^silber-und die Leichtlöslichkeit der Doppelchloride mit Gold, Platin und «t ^^

Vergiftung. Von Maijby Dias (IJrit. med. Journ. 1876) wird^ ,,.,.0ungsfall berichtet, in welchem eine an Hysterie und Dementia lrl(