T.'imnvindus. — Tanacetum.
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Pulpae Tamarindorum 200,0 Für Kinder genügt */ 2 —1 Pastille, für
Sacchari lactis subtilissime pulverati Erwachsene genügen 1—2—3 Pastillen zu
q. s. einer geliud eröflnenden Wirkung.
ut fiat massa, ex qua trochisci ducenti
(200) formentur.
Tamarindenbonbon ist mit Zucker gemischte Pulpa Tamarindorum, mit Zucker°der Chocolade überzogen.
, Tamarinden-Conseryen, Kanoldt's (Gotha), verwendbar zu Limonaden und lei-J'l'Hcn'iiinenden Tränken, entsprechen den oben mit Saccharitae tainarindinati lenien-t(5f * bezeichneten Conservcbrötchen.
r_ Honigtrank des sich wirklichen Gesundheitsrath nennenden Karl Jacobi. Dieser'rank bildet sieben Mittel, nur wenig von einander abweichend, je nach der Krank-• 350g Flüssigkeit (1.50 Mark) bestehen in der Hauptsache aus einer Tamarinden-
'l'ikochurig mit, Zucker, Weinstein, Spiritus, Himbeersaft.
Nr. 1 enthält ausserdem
'Was Frangulaabkochung, Nr. 7 etwas Baldrian und Myrrhen. (Schädlbk u. Hager,Analyt.)
Tanacetum.
, Flores et Folia Tanaceti (Ilandb. II, S. 1106 und 1107). Nach Oscar Lep-' C) s Untersucliungen enthält das Kraut (Herba Tanaceti) eine äusserst geringe, en ge eines besonderen Bitterstoffes (Tanacetin, 0,28 Proc), Tanacet-Gerb-te, Spuren Gallussäure, ätherisches Oel (im Kraut 0,66, in den Blüthen 1,49r ° e 0> wachsartige Substanz (im Kraut 3,01, in den Blüthen 2,4 Proc), Fett-^bstanz (im Kraute 1,02, in den Blüthen 1,6 Proc), Schleim, Eiweiss, Wein-J Ure , Citronensäure, Aepfclsäure, Spuren Oxalsäure. Levulose, Harz, Mctarabin-J Ure > parabinartige Substanz, Ilolzgummi etc. (pharm. Zeitschr. f. Kussl. 1882,flr - 8 und 10).
,. Das Tanacetin ist amorph, braun, hygroskopisch, stickstofffrei, bitter,
' nt ennach kühlend und ätzend schmeckend. Seine Formel ist C 11 B te 0 4 , Tanacet-
» a , Ure konnte LEPPIG nicht auffinden. Die Tanacetgerbsäure ist dunkelbraun,
?, ch -wach
säuerlich, in Wasser löslich, in Weingeist und Aether nicht löslieh, mit
j ^ 08 alz einen grünen, mit Ferrisalz einen braungrünen Niederschlag gebend.
n ^ontact mit siedender verdünnter Mineralsäure spaltet sie sich in Zucker und
a techin. Ihre Formel ist C 23 H. 2n O ;!1 (Arch. d. Ph. 1882, 1. Hälfte S. 368).
be • 1"^ ^' enm tanaceti itetherenm ist von Bkuylant näher untersucht worden undWifl* 6r ^ Ml do I,Academie r - deBelg. 1878): Frisch ist das Oel gelblich,ja , :i1ler an der ^uft lind im Tageslicht braun. Der Geruch ist kampherartig,^ Geschmack brennend, bitter, hintennach scharf. Bei +15° C. hat es einjPec. Gewicht von 0,023. Es siedet bei 192°, zwischen 194 und 207° destil-28o o'" gr088er Theil über ' daml stei S t die Temperatur allmählich auf 270 bisT) ,1' -^' 8 ^ uc ^stand verbleibt eine harzige Masse, welche ungefähr den zehntenvon deS ° eles ausmacllt - Durch fractionirte Destillation war kein Körperia konstantem Siedepunkt zu erlangen. Durch Behandeln mit Natriumbisulfit
ooncentrirter wässriger Lösung erhält man eine krystallinische Verbindungv 0 napfil 'yl"atrium8ulfit), welche mit verdünnter Natronlauge erhitzt, ca. 70 Procbr der Menge des Oeles eines farblosen Destillats von schwachem Geruch,Sied m bitterem Geschmack und von 0,918 spec. Gewicht ausgab. Der
«er v Unkt dcsselbon lag zwischen 195 —196°. Die Zusammensetzung entsprachSam mo1 C 'O n ioO- Es gehört also zu den Aldehyden und ist von der Zu-^nmensetzung des Kamphers der Laurineen. Bruylant nennt diesen Aldehyd
nacetylhydrür. Unter Einfluss naschenden Wasserstoffs geht dieser Aldehyd